27. 05. 2012
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Deutliche Einbrüche bei NRW-Exportwirtschaft
Mit einem Warenwert von 13,3 Milliarden Euro ging das Exportvolumen in
diesem Monat um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurück.
Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik (LDS) am heutigen
Montag bekannt gab, blieb die Nachfrage nach Importgütern aber konstant
und stieg gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 4,9 Prozent auf 15,4
Milliarden Euro an. Allerdings sind die Import- und Exportwerte nur
schwer vergleichbar, weil bei den Einfuhren auch die Waren mitgezählt
werden, die nur in NRW zwischengelagert und anschließend zu ihren
Bestimmungsorten in anderen Bundesländern weiter transportiert werden.
Deutlich stabiler als bei den Gesamtzahlen blieb das Exportgeschäft mit
den anderen 26 Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Hier fiel das
Exportvolumen mit 8,8 Milliarden Euro um 6,9 Prozent. Ebenfalls
geringer war die Nachfrage nach Waren aus dieser Staatengruppe. Mit 9,8
Milliarden Euro erhöhte sich der Wert um drei Prozent gegenüber dem
Vorjahr. Im Gesamtjahr bleibt der Export allerdings noch leicht im
Plus. Das Gesamtvolumen der Monate Januar bis August stieg in 2008 um
0,7 Prozent auf 116,8 Milliarden Euro. Das Volumen der Import stieg in
diesem Zeitraum gegenüber dem Vorjahr um 6,3 Prozent.

























