27. 05. 2012
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Deutschland bleibt in Spitzengruppe bei internationaler Wettbewerbsfähigkeit
Um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands scheint es derzeit gar nicht so schlecht bestellt zu sein. Das jedenfalls ist das Ergebnis des am gestrigen Mittwoch veröffentlichten neuen Global Competitiveness Report 2011-2012 des World Economic Forums. Allerdings war die Platzierung in diesem Ranking schon einmal besser. Demnach büßte Deutschland in der Gesamtwertung der wettbewerbsfähigsten Staaten der Welt einen Rang ein und landet jetzt auf Platz sechs. Besser schnitten nur die Schweiz, Singapur, Schweden, Finnland und die USA ab. Die deutsche Wirtschaft verdankt ihren sechsten Platz unter 142 Staaten insbesondere der vorzüglichen heimischen Infrastruktur. Gelobt werden vom Weltwirtschaftsforum das dichtgeknüpfte Straßen- und Eisenbahnnetz sowie die leistungsfähigen Flughäfen.
Auch den Unternehmen bescheinigen die Experten ein hohes Maß an Effizienz sowie moderne Produktionsverfahren. Deutsche Firmen nutzten demnach nur selten Lizenzen und imitieren kaum ausländische Erzeugnisse, was für ihre Innovationsstärke spreche. Dass sich Deutschland im Gesamtranking nicht besser platziert hat, liegt vor allem an seinem stark regulierten Arbeitsmarkt. Die strengen Kündigungsregelungen erschweren Neueinstellungen, kritisierten die Autoren der Studie. Der Report des Weltwirtschaftsforums umfasst die Auswertung von 142 Volkswirtschaften nach insgesamt mehr als 110 Wirtschaftsindikatoren. Die wurden systematisch erfasst und zu einem Gesamtindex zusammengefasst. Die Werte für Deutschland hat das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH ermittelt, hieß es dazu abschließend.

























