27. 05. 2012
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DIW: Konjunkturaufschwung soll mehr neue und gute Jobs nach sich ziehen
Obwohl das Bruttoinlandsprodukt derzeit nicht ganz so rasch wächst wie
damals, sind in den vergangenen 24 Monaten rund eine Million
Arbeitsplätze entstanden – genauso viele wie im Internet-Boom um die
Jahrtausendwende. Mit anderen Worten: Jedes Prozent Wirtschaftswachstum
lässt mittlerweile die Zahl der Jobs um 0,62 Prozent steigen. Früher
betrug das Plus lediglich 0,56 Prozent. Dadurch fällt der
Beschäftigungszuwachs je Wachstumsprozent immerhin noch einmal um
30.000 Erwerbstätige höher aus als vor sieben Jahren, errechneten die
Konjunkturexperten in Köln.
Besonders erfreulich ist, dass die Erosion der
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung gestoppt werden konnte.
Die Zunahme beträgt im aktuellen Konjunkturzyklus beachtliche 2,7
Prozent – um das Jahr 2000 herum waren es hingegen nur 2,2 Prozent. Die
höhere Beschäftigungsdynamik von heute ist zum Teil mit den
Hartz-Reformen und der Flexibilisierung tariflicher Regelungen zu
erklären. Aber auch die Lohnzurückhaltung der vergangenen Jahre dürfte
sich nunmehr auszahlen, so die DIW-Experten abschließend.

























