27. 05. 2012
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Düsseldorf hat die höchste Wirtschaftskraft in NRW
In einer aktuellen Analyse der regionalen Wirtschaftskraft liegt die Landeshauptstadt Düsseldorf mit einem Wert von 88.017 Euro an der Spitze der 23 kreisfreien Städte und 31 Landkreise im bevölkerungsreichsten Bundesland. Im Landesdurchschnitt betrug die Wertschöpfung der NRW-Wirtschaft, umgerechnet auf den Einwohner, 63.011 Euro. Diese Werte, die das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Dienstag veröffentlichte, beziehen sich allerdings auf das Jahr 2008. Auf den Plätzen zwei und drei der wirtschaftlich potentesten Regionen in NRW liegen der Rhein-Kreiss Neuss (81.539 Euro) und die Stadt Leverkusen mit 79.901 Euro. Das gesamte Ruhrgebiet liegt mit einem regionalen BIP von 62.735 Euro nur knapp unter dem Landesdurchschnitt.
Der Statistik folgend war die Stadt Bottrop mit einem regionalen BIP von nur 46.811 Euro pro Erwerbstätigen Schlusslicht in NRW. Auch die Kreise Heinsberg (51.704 Euro) und Höxter (50.540 Euro) gehörten zu den wirtschaftlich schwächeren Regionen, wie die Landesstatistiker weiter ausführten. Köln liegt mit einem BIP von 65.056 Euro pro Erwerbstätigen nur auf dem elften Rang. Im Gegensatz zum Landesdurchschnitt musste die größte NRW-Kommune im Vorkrisenjahr zudem einen Rückgang dieser Kennzahl um 2,9 Prozent hinnehmen. Immerhin konnte die Domstadt aber die Nachbargemeinden Bonn (60.753 Euro) und Aachen (55.694 Euro) hinter sich lassen. Dafür lagen aber Städte wie Duisburg, Essen oder Mülheim an der Ruhr zum Teil deutlich vor Köln. Während in Düsseldorf beispielsweise das BIP um sechs Prozent auf 42,802 Milliarden Euro anstieg, verringerte es sich in Köln um 1,4 Prozent auf 43,108 Milliarden Euro. In absoluten Zahlen blieb Köln damit der größte Wirtschaftsstandort, der Vorsprung schrumpfte allerdings erheblich, wie die Zahlenreihe der Landesstatistiker verdeutlichte.

























