27. 05. 2012
Seite drucken
Exportwachstum in NRW geht im Mai 2008 zurück
Die konjunkturelle Eintrübung macht sich auch in der
nordrhein-westfälischen Exportwirtschaft bemerkbar, wie heute
veröffentlichte Statistiken zeigen.
So konnte der Export aus NRW im Mai dieses Jahres nur noch um 2,2
Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat steigen. Insgesamt wurden Waren im
Gesamtwert von 14,5 Milliarden Euro exportiert, wie das Landesamt für
Datenverarbeitung und Statistik (LDS) am heutigen Donnerstag verkündete.
Deutlich stärker zogen dabei die Importe nach Nordrhein-Westfalen an.
Sie stiegen um 8,2 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro. Allerdings sind
hier auch Lieferungen enthalten, die in NRW nur zwischengelagert und
später in andere Bundesländer weitergeleitet werden, wie die
Landesstatistiker einräumen. So lässt sich aus den vorgelegten Zahlen
nur bedingt eine verlässliche Aussagen zur Handelsbilanz treffen. Vor
allem der Handel mit dem europäischen Wirtschaftsraum der 27
EU-Mitgliedstaaten legte zu. Stiegen die Exporte in diese Zielländern
im Jahresvergleich um 2,9 Prozent und damit etwas über Durchschnitt,
lag die Zuwachsrate bei den Importen mit sieben Prozent etwas unter dem
Gesamtwert.
Für die ersten fünf Monate 2008 ermittelten die Statistiker einen
Anstieg der Exporte um 1,7 Prozent auf 73,6 Milliarden Euro; der Wert
der Importe stieg um 6,1 Prozent auf 78,9 Milliarden Euro.

























