27. 05. 2012
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Kölner Handwerk profitiert von Konjunktur
Bei der letzten Umfrage lag der Anteil der Skeptiker noch bei über 35
Prozent, wie HWK-Hauptgeschäftsführer Ortwin Weltrich am Donnerstag
mitteilte. Anders sei die Lage im Handwerksbezirk Bonn. Hier nannten
27,9 Prozent der befragten Handwerksbetriebe die derzeitige Lage gut,
zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Jedoch waren in Bonn fast
genauso viele Handwerksbetriebe pessimistisch bezüglich ihrer eigenen
Lage, hieß es dazu weiter.
Vor allem die Handwerker aus der Baubranche stehen an der Spitze der
Optimisten. Nach den Winterstürmen haben vor allem Dachdecker in diesem
Frühjahr gut zu tun. Alleine deren Betriebe ziehen den gesamten
Baubereich nach oben, erklärte Ortwin weiter. Zwar gingen die Zahlen
fertig gestellter Wohnungen auch in diesem Jahr weiter zurück. Doch
Heizungsbauer, Maler- und Lackierer und Elektroinstallateure
profitierten in starkem Maße von der Aufbruchstimmung. Positive Signale
kommen auch aus der KFZ-Branche. Befürchtungen, die erhöhte
Mehrwertsteuer könnte zu einem nachhaltigen Knick in der Konjunktur
werden, haben sich nicht bewahrheitet, ließ Ortwin durchblicken.
Zu den Verlierern der diesjährigen Konjunkturumfrage sind Zahntechniker
und Friseure. Während bei den Zahntechniker mehr als die Hälfte der
Befragten angaben, ihre Lage sei schlecht, leidet die Friseurbranche
unter insgesamt sinkenden Umsätzen. Gleichzeitig werden noch immer mehr
Geschäfte neu gegründet als Betriebe geschlossen, hieß es dazu
abschließend.

























