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27. 05. 2012
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Kölner IHK mit Geschäftsklima der Region zufrieden


22.09.2008 22:00 von:

Schlagwörter: IHK,Region,Köln,Konjunkturumfrage,Zuversicht,Wirtschaftskrise,Herbst 2008,Geschä

Aber am Horizont zeigen sich erste Vorboten einer herannahenden Schlechtwetterfront. So sind die Geschäftserwartungen der zur Herbstumfrage angeschriebenen Unternehmensführerinnen und –führer zwar deutlich zurückgegangen. Aber das derzeitige Geschäft boomt wenigstens bis zum Zeitpunkt der Marktbefragung, wie die Kammer weiter bekannt gab. Dabei sanken die Erwartungen in der für Köln wichtigen Entwicklung auf den Exportmärkten. Hier setzte mit der jetzigen Herbstumfrage eine Trendumkehr ein. Während mehr als zwei Drittel aller Befragten (68,2 Prozent) bei den Exporterwartungen stabile Erträge erwarten, sind etwas mehr als ein Sechstel zuversichtlich, dass die eigene Unternehmung in den kommenden sechs Jahren im Exportgeschäft wieder zulegen kann. Doch genau so viele glauben, dass der Export weiter zurückgeht. In der vorangegangenen Konjunkturumfrage lag der Wert der Exportoptimisten noch deutlich über dem Pessimisten.

Hoher Prozentsatz an stabilen Einschätzungen

Im weiteren Verlauf zeigten sich auch im Bereich Investitionen stabile Werte. Knapp mehr als die Hälfte (50,6 Prozent) aller befragten Unternehmen des Kammerbezirks gehen von einer gleichbleibenden Entwicklung aus, Etwas mehr als ein Viertel (25,9 Prozent) erwarten hier eine positive Entwicklung, etwas geringer (23,9 Prozent) ist der Anteil derjenigen, die pessimistischer in die Zukunft blicken. „Die Großwetterlage wird ungemütlicher“, fasst IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Herbert Ferger seine Einschätzung zusammen. Profitieren kann Köln dabei von dem relativ hohen Anteil an Dienstleistungsunternehmen in der Stadt. Deren Einschätzung lagen auch in dieser Umfrage über den Werten der anderen Branchen.

Auch wenn sich der Konjunkturhimmel weiter eintrübt, einen negativen Einfluss auf die Entwicklung des regionalen Arbeitsmarktes wollten die befragten Unternehmen aber nicht vermitteln. Vielmehr sei die Zahl der Arbeitlosen im Kammerbezirk im vergangenen Jahr nochmals um 9000 Personen gesunken. Erstmals seit 2002 unterschritt dieser Wert damit die magische Schwelle von 100.000 Arbeitslosen. Binnen eines Jahres ging die Arbeitslosenquote von 11,6 auf 10,8 Prozent zurück, allerdings ist das trotz der positiven Entwicklung im Monat August gerade einmal Landesdurchschnitt. Mit einer weiterhin zweistelligen Arbeitslosenquote rangiert die Millionenstadt hinter so mancher Ruhrpottgemeinde. In der Region weist nur die kreisfreie Stadt Leverkusen einen ähnlich hohen Wert auf.

Fazit – verhalten, aber kein Einbruch


Vorsichtig beurteilten dabei die Konjunkturforscher der IHK auch die weiteren Aussichten. In der Vergangenheit entwickelte sich die NRW-Wirtschaft und damit auch der Kammerbezirk Köln auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Von dem befürchteten Einbruch könne allerdings keine Rede sein, ließ der IHK-Manager wissen. Per Saldo habe sich das Wachstum der Branche zwar leicht abgeschwächt, aber eben nur leicht und nicht über alle Unternehmen hinweg. „Einige Unternehmen berichten von einer nachlassenden Produktion, die Auslastung ist bei einem Großteil der befragten Unternehmen aber noch zufriedenstellend.

den kompletten 30-seitigen Konjunkturbericht der IHK finden Sie im Internet unter: www.ihk-koeln.de.







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