27. 05. 2012
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NRW-BIP stieg im ersten Halbjahr 2007 nominal um 5,1 Prozent und real um drei Prozent
Das Bruttoinlandsprodukt Nordrhein-Westfalens, also der Wert aller im
Lande produzierten Waren und Dienstleistungen, war nach Mitteilung des
LDS in der ersten Hälfte dieses Jahres nominal um 5,1 Prozent höher als
im ersten Halbjahr 2006; damals war gegenüber dem Vergleichszeitraum
2005 noch ein Plus von 2,2 Prozent gemessen worden. Selbst nach
Einbeziehung der Preissteigerung ergab sich für das erste Halbjahr 2007
ein reales Wachstum von drei Prozent (zum Vergleich: 1. Halbjahr 2006:
+1,5 Prozent). Damit lag das NRW-Wirtschaftswachstum über dem
bundesdeutschen Durchschnitt: Für die Bundesrepublik Deutschland
insgesamt belief sich die Wachstumsrate nominal auf +4,6 Prozent und
preisbereinigt auf +2,9 Prozent.
Einer der Hauptgründe für das positive konjunkturelle Bild hierzulande
ist unter anderem das überdurchschnittlich starke Wachstum im
Verarbeitenden Gewerbe. In diesem Segment nahm die Wirtschaftsleistung
in NRW nominal um 8,9 Prozent und preisbereinigt um 7,2 Prozent zu. Die
Angaben beruhen auf vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises
"Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder", dem auch das
nordrhein-westfälische Landesamt angehört, hieß es dazu abschließend.

























