27. 05. 2012
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NRW: Exporte erreichen im August neuen Tiefststand
(az) Die Exportwirtschaft ist im Monat August 2009 auf einen neuen Tiefststand gefallen. Mit 10,3 Milliarden Euro wurde zudem der kurzfristige leichte Aufwärtstrend deutlich unterbrochen, wie das Statistische Landesamt IT.NRW am gestrigen Donnerstag bekannt gab. Gegenüber dem Vormonat sank das Exportvolumen um 1,7 Milliarden Euro, also um übe 14 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich das Jahresminus erneut und lag im Berichtszeitraum August um 22,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres (August 2008: 13,3 Milliarden Euro). Die Exportwirtschaft scheint sich damit nach einem zwischenzeitlichen leichten Erholungstrend auch in der zweiten Jahreshälfte auf harte Zeiten einrichten müssen. Die von vielen Experten und Wirtschaftsforschern prognostizierte Stabilisierung scheint vor Rückschlägen nicht gefeit.
Rund zwei Drittel aller Exporte gingen in die Länder der Europäischen Union (EU-27). Auf diese Zielländer entfielen 6,8 der 10,3 Milliarden Euro. Auch hier betrug das Minus exakt 22,2 Prozent. Mit den Exporten fielen auch Importe nach Nordrhein-Westfalen. Sie lagen mit einem Gesamtwert von 11,6 Milliarden Euro sogar 24,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Das Saldo aus Im- und Exporten ist allerdings wenig aussagekräftig, da ein Teil der Importe nach Nordrhein-Westfalen für andere Bundesländer bestimmt ist. In den ersten acht Monaten fiel das Exportvolumen somit um 22,9 Prozent auf nunmehr exakt 90 Milliarden Euro. Der Wert der Importe in diesem Zeitraum ging ebenfalls etwas stärker zurück. Dessen Volumen sank um 23,9 Prozent auf 96,5 Milliarden Euro, so die Landesstatistiker abschließend.

























