28. 05. 2012
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NRW-Exporte: Rückgang verlangsamt sich
Der für die nordrhein-westfälische Wirtschaft so bedeutende Außenhandel scheint sich im Monat Juli weiter stabilisiert zu haben. Darauf deuten die aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW hin. Zwar ging das Exportvolumen gegenüber Juli 2008 um 18,3 Prozent zurück. Aber der Rückgang ist deutlich weniger drastisch als in den Monaten zuvor, wie die Zeitreihe der Exporte erkennen lässt. Insgesamt verließen in dem Sommermonat Waren im Wert von rund zwölf Milliarden Euro das Land. Auf der Importseite verringerte sich das Volumen mit einem Warenwert von 12,1 Milliarden Euro sogar um mehr als ein Viertel (minus 28,4 Prozent). Überdurchschnittlich stark gingen die Exporte aus Deutschland in die Ländern der Europäischen Union (EU-27) zurück. Hier verzeichneten die Landesstatistiker einen Rückgang von 22,6 Prozent. Mit einem Warenwert von rund 7,5 Milliarden Euro sind die EU-Länder aber weiterhin der mit Abstand wichtigste Exportmarkt.
In den ersten sieben Monaten verringerte sich mit den Juli-Zahlen der Rückgang der Exporte auf nunmehr 23 Prozent. In diesem Zeitraum summierte sich der Warenwert der exportierten Güter auf 79,7 Milliarden Euro, der Wert aller Importe sank um 23,8 Prozent auf 84,9 Milliarden Euro. Eine Saldierung der beiden Zahlen zu einer Handelsbilanz macht allerdings wenig Sinn. Die Landesstatistiker weisen darauf hin, dass viele importierten Waren in NRW lediglich angenommen, anschließend aber an ihren eigentlichen Bestimmungsort weitergeleitet werden. Insofern sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar.

























