28. 05. 2012
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NRW: Exporte steigen auch im April kräftig an
Die nordrhein-westfälische Exportwirtschaft brummt weiter. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am gestrigen Freitag bekannt gab, exportierten die Unternehmen des Landes im April dieses Jahres Waren in einem Gesamtwert von 12,8 Milliarden Euro ins Ausland. Das entspricht einer Steigerung von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Gegenzug gelangten Waren im Wert von 13,3 Milliarden Euro nach Nordrhein-Westfalen. Auch hier gab es eine deutliche Steigerung, die jedoch mit etwas mehr als zehn Prozent deutlich moderater ausfiel. Eine Saldierung von Im- und Exporten ist jedoch nur eingeschränkt aussagekräftig, da nicht alle importierten Waren auch tatsächlich an Adressaten in Nordrhein-Westfalen gehen, wie die Landesstatistiker einräumten.
Die Länder der Europäischen Union bleiben der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt. Allerdings verlieren die EU-27 leicht an Marktanteilen, weil der Warenaustausch mit diesen Zielländern lediglich um 12,3 Prozent und damit schwächer anstieg als die Gesamtexporte. Mit 8,2 Milliarden gehen aber weiterhin rund zwei Drittel aller Exporte in die Mitgliedsländer der EU. Auch bei den Importen war der Anstieg aus den Ländern der E-27 mit sieben Prozent etwas moderater als der Gesamtimport nach NRW. Im Gesamtjahr hat sich die Situation damit weiter verbessert. In den ersten vier Monaten betrug das Exportvolumen 50,1 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von 10,1 Prozent. Die Importe stiegen im gleichen Zeitraum um 7,7 Prozent auf 53,6 Milliarden Euro, hieß es dazu abschließend.

























