28. 05. 2012
Seite drucken
NRW: Exporte steigen auch im Juli weiter an
Auch wenn im Sommer dieses Jahres die ersten Unkenrufe von einer bevorstehenden Konjunkturdelle die Runde machten, in der Realwirtschaft war davon wenig zu spüren. Das zeigen auch die jüngsten Exportzahlen des Monats Juli, die das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Dienstag veröffentlicht hat. Demnach stieg das Exportvolumen auch im Juli um 4,6 Prozent und damit recht deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat an. Der Gesamtwert der Exporte aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland betrug demnach 14,5 Milliarden Euro
Noch etwas stärker zogen dabei auch im Juli die Importe an. Sie erhöhte sich um 7,6 Prozent auf 16,6 Milliarden Euro. Eine Saldierung der beiden Zahlen zu einer Handelsbilanz macht indes wenig Sinn, da nicht wenige der importierten Waren nur in NRW ankommen, aber eigentlich für Empfänger in anderen Bundesländern bestimmt sind. Die Länder der Europäischen Union (EU-27) waren auch im zurückliegenden Sommermonat der mit Abstand wichtigste Zielmarkt nordrhein-westfälischer Exportgüter. Allerdings fiel das Wachstum bei den Exporten in diese Region mit 2,8 Prozent etwas schwächer aus als das Gesamtwachstum. Auf der anderen Seiten stieg die Import aus anderen EU-Staaten um 9,4 Prozent und damit stärker als das Importaufkommen insgesamt, hieß es dazu abschließend.

























