28. 05. 2012
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NRW: Exportgeschäft entwickelt sich weiterhin dynamisch
Die nordrhein-westfälische Exportwirtschaft dürfte sich im Dezember vergangenen Jahres über ein weiterhin ausgesprochen dynamisches Wachstum freuen. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Mittwoch bekannt gab, stieg das Exportvolumen gegenüber dem Vorjahresmonat um 17,6 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro an. Bei den Importen war die Entwicklung sogar noch etwas dynamischer. Hier erhöhte sich das Volumen sogar um 21 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro. Eine Saldierung beider Werte im Sinne einer Handelsbilanz ist jedoch nur bedingt aussagekräftig, wie die Landesstatistiker verweisen. So werden bei den Importen auch diejenigen Lieferungen mitgezählt, die gar nicht für Ziele in NRW bestimmt, sondern von hier aus in andere Bundesländer weitergeleitet werden, so der Hinweis der Autoren.
Wichtigste Handelspartner für NRW bleiben die Länder der Europäischen Union, allen voran die westlichen Partnerländer Niederlande, Frankreich und Belgien. Der Exportanteil er anderen 26 EU-Staaten am Gesamtexport aus NRW beträgt demnach rund zwei Drittel. Im Dezember konnte der Export in diese Staaten mit einem Wachstum von 19,7 Prozent (auf 8,7 Milliarden Euro) sogar etwas dynamischer steigen als der Gesamtmarkt. Bei den Importen aus den Staaten der EU stieg das Importvolumen mit 10,1 Milliarden um 13,9 Prozent an.
Im Gesamtjahr 2010 stiegen somit die Exporte aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland gegenüber dem gesamten Vorjahr um 17 Prozent auf 162,1 Milliarden Euro an. Bei den Importen erhöhte sich das Volumen sogar um 20,6 Prozent auf 178,2 Milliarden Euro, so die abschließende Außenhandelsbilanz in NRW.

























