28. 05. 2012
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NRW: Exportwachstum dreht zum Jahresende 2009 wieder ins Plus
Im Dezember vergangenen Jahres haben die nordrhein-westfälischen Betriebe Waren im Wert von rund 11,7 Milliarden Euro exportiert. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Donnerstag meldete, waren das 3,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Gegenüber dem Vormonat bedeutete das Exportvolumen jedoch einen deutlichen Rückgang. Im November betrug der Gesamtwert der exportierten waren von 12,3 Milliarden Euro. Trotzdem schaffte es der Export aus NRW im Dezember erstmals wieder die Vorjahreswerte zu übertreffen. Ähnlich ist auch das Bild bei den importierten Waren. Mit der sich stabilisierenden Konjunktur stieg auch die Nachfrage nach Importgütern um 3,7 Prozent auf ein Volumen von 13,1 Milliarden Euro an. Allerdings sind nicht alle importierten Waren für NRW bestimmt, der direkte Vergleich beider Werte zur Berechnung eines Handelsbilanzsaldos folglich nur eingeschränkt darstellbar.
Größter Markt für Exportgüter aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland sind die Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Hierhin wurden Waren im Wert von 7,3 Milliarden Euro exportiert, auch dies ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat. Der fiel allerdings mit 2,6 Prozent etwas schwächer aus. Bei den Importen hingegen stieg die Bedeutung der EU überproportional, der Gesamtwert der Importe aus den EU-Mitgliedstaaten stieg um 3,5 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro.
Trotz des positiven Ergebnisses zum Jahresende hat die nordrhein-westfälische Exportwirtschaft heftige Einbußen hinnehmen müssen. Über das Gesamtjahr betrachtet exportierten die Betriebe Waren im Wert von 138,6 Milliarden Euro. Das Minus beläuft sich dabei im Gesamtjahr auf stattliche 19,1 Prozent. Der Wert der Importe sank mit 20,7 Prozent sogar noch etwas stärker, teilten die Landesstatistiker abschließend mit.

























