28. 05. 2012
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NRW: Exportwachstum schrumpft zusammen
Die Zeiten zweistelliger Wachstumsraten im Export sind vorläufig vorbei. Wie das Startistische Landesamt IT.NRW am heutigen Freitag bekannt gab, lag die Wachstumsrate des Exportvolumens im Oktober mit einem Plus von 0,9 Prozent nur noch leicht im Plus. In den Vormonaten hatte das Wachstum nach dem Ende der historischen Wirtschaftskrise im Jahr 2009 kontinuierlich im zweistelligen Prozentbereich gelegen. Noch im September gab es eine solche Wachstumsrat. Aber mit einem Volumen von 14,5 Milliarden Euro liegt die Summe der Exporte im Oktober nur noch leicht über dem Vorjahresergebnis. Auch bei den Importen gab es eine spürbare Verlangsamung der Wachstumszahlen. Hier stieg das Volumen um ein Prozent auf nunmehr 16,7 Milliarden Euro.
Die Länder der Europäischen Union bleiben mit einem Anteil von fast zwei Dritteln nach wie vor der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt von Exportgütern aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland. Allerdings verloren diese Länder auch im Oktober weiter an Boden. So registrierten die Landesstatistiker beim Außenhandel mit diesen Ländern sogar einen leichten Rückgang im Exportgeschäft. Mit 9,1 Milliarden Euro fiel das Handelsvolumen um 2,1 Prozent gegenüber Oktober 2010. Bei den Importen aus diesen Ländern stellte das Landesamt einen Rückgang von 1,4 Prozent (auf zehn Milliarden Euro) fest. Trotz dieses Einbruchs beim Exportwachstum bleibt für die ersten zehn Monate ein weiterhin zweistelliger Wachstumswert. Mit 147,8 Milliarden Euro in den ersten zehn Monaten lag dieser Wert um immerhin 10,3 Prozent über dem Vorjahreswert.

























