28. 05. 2012
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NRW: Exportwirtschaft weiter im Minus
Die nordrhein-westfälischen Unternehmen haben im November 2009 4,9 Prozent weniger exportiert als ein Jahr zuvor. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Montag bekannt gab, betrug der Wert aller exportierten Waren in diesem Monat 12,3 Milliarden Euro. Im gleichen Zeitraum importierte das Land 12,5 Milliarden Euro an Waren aus dem Ausland. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag das Minus mit 16,2 Prozent deutlich höher. Größter Handelspartner der nordrhein-westfälischen Exportwirtschaft sind dabei unverändert die Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Ihre Bedeutung ging jedoch mit 7,8 Milliarden Euro (minus neun Prozent) gegenüber dem Vorjahr leicht zurück. Der Werte der Importe aus den Staaten der so genannten "EU-27" sank mit 16,9 Prozent auf 7,8 Milliarden nahezu in gleichem Maße wie die Gesamtimporte nach NRW.
Für den Zeitraum der ersten elf Monate ermittelten die Landesstatistiker einen Rückgang von etwas mehr einem Fünftel (20,7 Prozent) auf bisher 126,9 Milliarden Euro. Die Importe während dieses Zeitraums gingen mit 22 Prozent sogar noch etwas deutlicher zurück. Die Saldierung von Exporten und Importen mache allerdings wenig Sinn, da nicht alle importierten Güter tatsächlich auch in NRW gebraucht werden. Manche Güter werden hier lediglich zwischengelagert, bevor sie in andere Bundesländer weitertransportiert werden, wie das Landesamt abschließend ausführte.

























