Wetter


Webtipps:
Ratgeber für Aktien können das Risiko in Grenzen halten.

Boersen News





Köln Nachrichten Neu


zum Archiv ->

Köln Nachrichten bei Twitter





28. 05. 2012
Seite drucken

NRW-Industrie: Auch im Mai keine Trendwende


02.07.2009 17:22 von:

Schlagwörter: NRW,Industrie,Mai,2009,Nachfrage,Investitionsgüter,Index,Rückgang,Krise

Auch im Monat Mai 2009 hat sich der massive Nachfragerückgang der nordrhein-westfälischen Industrie weiter fortgesetzt. Insgesamt ging die Nachfrage im Wonnemonat gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als ein Drittel zurück. Dabei war das Minus im Inlandsgeschäft mit einem Rückgang von 30 Prozent noch etwas besser als das Exportgeschäft. Die Nachfrage aus dem Ausland sank im gleichen Zeitraum sogar um 40 Prozent. Der entsprechende Indexwert der gesamten Branche lag im Mai bei 70,6 Punkten und damit weiterhin deutlich unter dem Ausgangswert von 100 für das Jahr 2005.

Vergleichsweise glimpflich kam die beiden Bereiche Gebrauchs- und Verbrauchsgüter davon. Allerdings blieb auch hier der Rückgang der Nachfrage mit zehn Prozent im zweistelligen Prozentbereich und damit weit entfernt von der so dringend erhofften Erholung. Lediglich die Inlandsnachfrage nach Gebrauchsgütern konnte mit einem leichten Plus von zwei Prozent ein positives Maiergebnis erzielen. Allerdings fiel in diesem Segment die Auslandsnachfrage um 19 Prozent, so dass per Saldo ein Minus von zehn Prozent übrig blieb. Im Segment der Verbrauchsgüter lag das Inlandsminus mit zwölf Prozent hingegen über dem Rückgang des Auslandsgeschäfts, das um lediglich sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zurückging.

In den anderen beiden Industriebranchen ging der Absturz nahezu ungebremst weiter. Bei den Vorleistungsgütern mussten die Industriebetriebe einen Rückgang von fast einem Drittel (31 Prozent) verkraften. Schlusslicht war auch in diesem Monat wieder die mit Abstand umsatzstärkste Branche der Investitionsgüterhersteller. Während das Inlandsgeschäft mit einem Minus von 32 Prozent den Monat beendete, rauschte das Exportgeschäft gar um mehr als die Hälfte (52 Prozent) nach unten. Mit einem Gesamtergebnis von minus 45 Prozent verzeichnete die Branche auch weiterhin die größten Einbrüche. Damit hat sich die Situation gegenüber den Zahlen des Vormonats nur geringfügig verbessert.







Artikel Service



Köln Nachrichten - das topaktuelle Newsportal fü Köln und die Region
Köln Nachrichten - developed with TYPO3 by beuse und beuse