28. 05. 2012
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NRW-Industrie sackt wieder stärker ins Minus ab
Nach jüngsten Meldungen über ein Ende der Wirtschaftskrise veröffentlichte das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Freitag neue Zahlen zur Nachfrage im Verarbeitenden Gewerbe des Landes Nordrhein-Westfalen. Demnach hat sich der Rückgang bei den Auftragseingängen in der Industrie im Monat August entgegen den Prognosen weiter verschärft. Insgesamt gingen die Auftragseingänge im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahresmonat um 28 Prozent und damit stärker als im Vormonat zurück. Zwar lag der Nachfragerückgang aus dem Inland mit 19 Prozent erneut deutlich unter dem Gesamtwert. Aber noch immer gehen die Auftragseingänge aus dem Ausland um deutliche 36 Prozent zurück.
Besonders bitter für viele mittelständische Betriebe ist die unverändert eklatante Nachfrage nach Investitionsgütern. Hier haben viele Betriebe aus NRW eine starke Position auf dem Weltmarkt. Mit einem Rückgang der Auftragseingänge von 45 Prozent (Inland: - 26 Prozent, Ausland: - 55 Prozent) bleibt dieser Bereich weiterhin das Sorgenkind der Wirtschaft. Bei den Gebrauchsgütern scheint sich zumindest die Nachfrage aus dem Inland mit einem Rückgang von nur zwei Prozent etwas zu stabilisieren. Insgesamt war aber auch hier die Nachfrage mit minus 13 Prozent stark rückläufig. Ähnlich sah es im Bereich der Verbrauchsgüter aus. Mit 14 Prozent Nachfragerückgang lag dieser Bereich etwas unter dem Niveau der Hersteller von Gebrauchsgütern. Bei den Vorleistungsgütern gingen die Auftragseingänge um 16 Prozent zurück, teilten die Landesstatistiker abschließend mit.

























