28. 05. 2012
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NRW-Konjunktur kühlt im Juni 2008 ab
Wie das nordrhein-westfälische Landesministerium für Wirtschaft,
Mittelstand und Energie am heutigen Dienstag bekannt gab, beurteilen
die vom Münchener ifo-Institut befragten Unternehmerinnen und
Unternehmer in NRW sowohl die derzeitige Lage als auch die
Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate deutlich
ungünstiger als noch vor einem Monat.
Besonders deutlich war der Rückgang im Verarbeitenden Gewerbe in NRW.
Der entsprechende Indexwert für das Geschäftsklima (Lage und
Erwartungen) hatte sich stark abgeschwächt. Insbesondere der Anteil der
Unternehmen, die ihre gegenwärtige Geschäftssituation als gut
einstuften, hatte sich gegenüber dem Vormonat deutlich rückläufig
entwickelt. Bei den Geschäftserwartungen überwiegt inzwischen der
Anteil der Skeptiker den der Optimisten, hieß es dazu weiter. Auch im
Bereich Personal sehen die Befragten kaum noch Bedarf für zusätzliche
Beschäftigte.
Eine leichte Verbesserung gab es hingegen im Bauhauptgewerbe. Hier war
das Geschäftsklima nicht so schlecht wie im Mai. Nicht nur die aktuelle
Lage wurde weniger ungünstig beurteilt, auch der Pessimismus im
Hinblick auf den weiteren Geschäftsverlauf hat merklich abgenommen. Im
Einzelhandel hat sich der Klimaindikator im Juni nach einem
kurzfristigen Hoch erneut eingetrübt. Die Unternehmen stuften ihre
aktuelle Situation deutlich schlechter ein als im vorangegangenen
Monat. Ihre Zukunftsperspektiven schätzten sie weiterhin eher
pessimistisch ein. Ähnliches galt für den Großhandel: Auch hier ging
der Anteil derjenigen, die ihre gegenwärtige Lage nicht mehr als gut
eingestuft haben gegenüber dem Vormonat Mai deutlich zurück. Gleiches
gilt für die Geschäftserwartungen, hier äußerten sich die Firmen wieder
eher skeptisch.
Weitere Einzelheiten dazu finden Sie auf unserer Internetseite www.wirtschaft.nrw.de.

























