28. 05. 2012
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NRW: Niederlande bleiben Handelspartner Nummer 1
Im nordrhein-westfälischen Außenhandel hat sich an der Rangfolge der wichtigsten Handelspartner an der Spitze wenig geändert. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW am heutigen Dienstag bekannt gab, bleiben die Niederlande mit 17,1 Milliarden Euro Export- und 28,1 Milliarden Euro im Importgeschäft der mit Abstand wichtigste Handelspartner der Wirtschaft im bevölkerungsreichsten Bundesland. In der Exportstatistik war Frankreich mit einem Volumen von 14,8 Milliarden Euro der zweitwichtigste Zielmarkt für Waren aus NRW. Auf Rang drei folgt Großbritannien mit 10,1 Milliarden Euro. Damit konnten die Niederlande ihren Vorsprung auf die beiden Verfolger sogar noch ausbauen. Während der Export in die Niederlande um 19,5 Prozent gesteigert werden. In Frankreich und Großbritannien lagen die Wachstumsraten mit 16 bzw. 16,4 Prozent etwas dahinter. Auf den weiteren Rängen folgen Belgien, Italien, die Volksrepublik China und Österreich.
Bei den Importen konnte die Volksrepublik China ihren im vergangenen Jahr erreichten zweiten Rang erfolgreich verteidigen. Mit 17,2 Milliarden Euro an Importen wies das Reich der Mitte überdies die stärkste Wachstumsrate auf. Auf den weiteren Plätzen tauschten Belgien als neuer Dritter und Frankreich die Plätze. Während die Importe aus Frankreich lediglich um 14,4 Prozent anstiegen, legten die Importe aus Belgien um 22,9 Prozent zu. Auf den weiteren Plätzen folgten Großbritannien, Italien, Polen und die USA. Die Länder der Europäischen Union (EU-27) sind mit rund zwei Drittel Anteil aller Im- wie Exporte die mit großem Abstand wichtigste Region.

























