28. 05. 2012
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NRW: Verarbeitendes Gewerbe erholt sich nur langsam
Die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe müssen sich auf weiterhin schwierige Zeiten einrichten. Das macht jüngste Zahlen des Statistischen Landesamtes IT.NRW deutlich. Demnach haben sich Umsätze und Auftragseingänge des Verarbeitenden Gewerbes im ersten Halbjahr dieses Jahres deutlich rückläufig entwickelt. Auch im zweiten Quartal stand ein dickes Minus. Der Produktionsindex sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21,5, die Auftragseingänge sogar um 30,6 Prozent. Der Bericht über die "Wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen" macht den Konjunkturoptimisten auch für die kommenden Monate wenig Hoffnung auf eine schnelle Erholung.
Einer der Hauptgründe ist der Einbruch des Exportgeschäfts. Die dortigen Verluste haben sich auch im zweiten Quartal weiter fortgesetzt. Im zweiten Quartal sackte der Umsatz im Außenhandel um mehr als ein Viertel (25,6 Prozent) ab. Unter den Verlierern waren Betriebe der Metallerzeugung mit einem Rückgang von 39,1 Prozent und Betriebe der Metallverarbeitung mit immer noch 29,2 Prozent weniger Exportgeschäft besonders hart betroffen. Absoluter Spitzenreiter in der Tabelle der am härtesten betroffenen Branchen waren die Hersteller von Kraftfahrzeugen. Deren Exportgeschäft ging im zweiten Quartal 2009 gegenüber dem Vorjahr sogar um 39,2 Prozent zurück.
Als stabilisierend für die Konjunktur erwiesen sich hingegen der Einzelhandel und das Bauhauptgewerbe. Während der Einzelhandel im zweiten Quartal einen vergleichsweise geringen Rückgang von 2,5 Prozent hinnehmen musste, stieg der Produktionsindex im Bauhauptgewerbe im zweiten Quartal sogar mit 1,1 Prozent wieder leicht an.
Den aktuellen Wirtschaftsbericht können Sie ab sofort im Webshop des Statistischen Landesamts kostenlos downloaden. Den entsprechenden Link finden Sie unter: webshop.it.nrw.de.

























