28. 05. 2012
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NRW: Weniger Unternehmensinsolvenzen mehr im ersten Quartal 2007
Damals registrierte die Landesbehörde 2689
Verfahren. In rund 75 Prozent der zwischen Januar und März 2007 in das
Insolvenzverfahren eingetretenen Unternehmen wurde das Verfahren
eröffnet, in den restlichen Fällen wiesen die Gerichte das Verfahren
mangels Masse ab, so das Landesamt in seiner Mitteilung.
Daneben beantragten 5 320 weitere Schuldner die Eröffnung eines
Insolvenzverfahrens. 4 746 Fälle entfielen dabei auf so genannte
Verbraucherinsolvenzen (Insolvenzen von Personen, die nicht
selbstständig tätig sind, wie z. B. Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen,
Arbeitslose), 33,8 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor (erstes Quartal
2005: 3 547). Insgesamt belief sich die Zahl der Insolvenzverfahren in
NRW im ersten Quartal 2007 auf 7 022 (2005: 6 794), die in der Summe zu
Forderungen in Höhe von voraussichtlich fast 1,2 Milliarden Euro
führten. Anders als bislang üblich haben die Statistiker auf einen
Vergleich mit dem Vorjahr verzichtet. Als Begründung gab das Landesamt
an, dass noch Nachmeldungen aus dem Jahr 2006 ausstehen. Erst wenn
diese „Nachzügler“ beim Landesamt aufgenommen und eingeordnet wurden,
werde man die endgültigen Zahlen für 2006 vorlegen, hieß es dazu
abschließend.
In Köln stieg die Zahl der registrierten Insolvenzen während der ersten
drei Monate um rund 21 Prozent auf insgesamt 449 (2005: 371) an.
Allerdings ging auch in der Domstadt die Zahl der Unternehmenspleiten
mit nur noch 114 nach 183 zwei Jahre zuvor deutlich zurück. Die Zahl
der Verbraucherinsolvenzen stieg hingegen mit exakt 300 um fast das
Doppelte an.
Die Aufschlüsselung der Insolvenzen nach Kreisen und Städten in NRW finden Sie hier:
www.lds.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2007/pdf/93_07.pdf

























