28. 05. 2012
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NRW: Wirtschaft wuchs 2010 um real 3,3 Prozent
Die nordrhein-westfälische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr mit nominal 3,8 Prozent gewachsen. Auch unter Berücksichtigung der Preisbereinigung blieb im Jahr 2010 ein Wachstum von 3,3 Prozent übrig. Ein Jahr zuvor hatte die NRW-Wirtschaft indes einen historischen Einbruch erlebt. Nominal ging es um 4,4 Prozent nach unten, unter Berücksichtigung der Preisentwicklung sogar um 5,6 Prozent. Trotz des robusten Wachstums hinkt das bevölkerungsreichste Bundesland hinter der Entwicklung in Gesamtdeutschland hinterher. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im vergangenen Jahr ein nominales Wirtschaftswachstum in Höhe von 4,2 Prozent, in realen Zahlen lag das Wachstum bei immer noch 3,6 Prozent.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – die Summe aller im Land erzeugten Waren und Dienstleistungen minus die dabei verbrauchten Güter – betrug zum Jahresende 543 Milliarden Euro. Umgerechnet auf die Zahl der derzeit 8,7 Millionen Erwerbstätigen ergibt das einen Wert von 62.332 Euro. Pro Einwohner beläuft sich das BIP in NRW auf 30.421 Euro. Vor allem das Verarbeitende Gewerbe stieg im Jahr 2010 nach dem historischen Einbruch des Vorjahres mit einem Wachstum von nominal 11,5 und real 8,5 Prozent überdurchschnittlich an. Nach Ansicht der Landesstatistiker gehört die NRW-Industrie aufgrund ihrer starken Exportorientierung zu den Gewinner der weltwirtschaftlichen Konjunkturerholung. "Nordrhein-Westfalen gehört zu den Bundesländern, die in ihrer Wirtschaftsstruktur wesentlich vom Verarbeitenden Gewerbe geprägt sind", hieß es dort abschließend.

























