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28. 05. 2012
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NRW: Zahl der Unternehmensinsolvenzen deutlich gestiegen


07.03.2011 17:47 von:

Schlagwörter: NRW,Köln,Bonn,Unternehmensinsolvenz,Firmenpleite,2010,Anstieg,Verbraucher,Amtsge

Die Zahl der Firmenpleiten hat sich im bevölkerungsreichsten Bundesland im zurückliegenden Jahr 2010 mit 11.521 um 5,7 Prozent erhöht. Das teilte das Statistische Landesamt IT-NRW am heutigen Freitag mit. Im Jahr zuvor hatte es trotz der historischen Wirtschaftskrise in NRW mit 10.895 Insolvenzen deutlich weniger Firmenpleiten gegeben. Allerdings gab es zum Ende des Jahres hin einen erfreulichen Aufwärtstrend. Demnach hatten im vierten Quartal 2010 7,2 Prozent weniger Unternehmen den Gang in die Insolvenz beschritten. Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen stieg im vergangenen Jahr mit 26.329 Fällen ebenfalls spürbar an. Die Zahl erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr nochmals um 7,9 Prozent (2010: 24.397). 1936 Insolvenzen ließen sich nicht eindeutig zuordnen. Häufig handelt es sich hierbei um ehemalige Selbständige, wie das Landesamt weiter ausführte. Die Gesamtsumme der Forderungen an die Gläubiger belief sich im vergangenen Jahr auf rund 14,3 Milliarden Euro.

Entwicklung in Köln etwas besser

In Sachen Unternehmensinsolvenzen lief das vergangene Jahr in der größten NRW-Kommune deutlich besser als im Landesdurchschnitt. Bei den Unternehmensinsolvenzen verzeichneten die offiziellen Stellen sogar einen leichten Rückgang von 0,3 Prozent. Nach 719 im Vorjahr waren in diesem Jahr lediglich 717 Unternehmen betroffen. Für 1361 Beschäftigte in den Unternehmen bedeutet die Firmenpleite möglicherweise eine neue berufliche Herausforderung. Allerdings zeigen verschiedene Beispiele eines Insolvenzverfahrens, dass längst nicht alle Beschäftigten zwangsläufig arbeitslos werden müssen. Während die Zahl der Firmenpleiten gegen den Landestrend rückläufig war, stieg die Zahl der Verbraucherinsolvenzen allerdings deutlich an. Sie lag in Köln mit 1724 um 13,6 Prozent über dem Vorjahreswert. So stieg die Zahl der Insolvenzen insgesamt um sieben Prozent. Die Forderungssumme lag bei etwas mehr als 304 Millionen Euro. Noch etwas weiter auseinander ging die Entwicklung in der südlichen Nachbarkommune Bonn. Während in der ehemaligen Bundeshauptstadt die Zahl der Firmenpleiten um 26 oder 13,4 Prozent auf 168 zurückging, stieg sie im Bereich der Verbraucherinsolvenzen mit 441 oder einem Plus von 28,2 Prozent deutlich stärker an als im Landesdurchschnitt.







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