28. 05. 2012
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NRW.Bank-ifo-Index: Rückgang der Wirtschaftskraft setzt sich fort
Zusammen mit dem Münchener ifo-Institut ermittelt die landeseigene
Förderbank allmonatlich den Stand der Dinge in Sachen Konjunktur. Die
Verantwortlichen verschiedener Unternehmen aus allen Branchen
beantworten dabei Fragen nach der derzeitigen Situation und den
Geschäftsaussichten in den kommenden sechs Monaten. Das Ergebnis für
das bevölkerungsreichste Bundesland ist dabei so einfach wie
ernüchternd. Die konjunkturelle Talfahrt, bedingt durch nachlassende
Nachfrage und die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise, hat sich im
Oktober 2008 mit deutlich höherer Dynamik fortgesetzt. Dabei zeigten
die Unternehmen zwar im Durchschnitt eine etwas positivere Beurteilung
der derzeitigen Geschäftslage. Allerdings habe der Pessimismus
hinsichtlich der weiteren Entwicklung deutlich zugenommen
So ist auch im verarbeitenden Gewerbe der Geschäftsklimaindex im
Berichtsmonat spürbar gesunken. Den Meldungen zufolge war die
gegenwärtige Geschäftssituation nicht mehr so gut wie in den letzten
Monaten. In Bezug auf die weitere Entwicklung hat die Skepsis deutlich
zugenommen. Selbst ihre Exportaussichten bewerteten die Industriefirmen
erstmals seit Anfang 2002 wieder eindeutig negativ. Die
Produktionsanlagen waren schwächer ausgelastet als im vergleichbaren
Vorjahreszeitraum, und die Beschäftigtenzahl wird den Plänen zufolge im
nächsten Quartal eher sinken als steigen. Ähnliche Vorzeichen gab es
auch im Bauhauptgewerbe. In den Betrieben war das Geschäftsklima
ungünstiger als im Vormonat. Während die aktuelle Lage nicht mehr ganz
so schlecht wie in den vorangegangenen Monaten war, hat der Pessimismus
hinsichtlich des weiteren Geschäftsverlaufs in dieser Branche erheblich
zugenommen. Im Einzelhandel hat sich der Klimaindikator im Oktober
ebenfalls eingetrübt. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle
Situation zwar etwas weniger ungünstig als zuletzt, in ihren
Geschäftserwartungen äußerten sie sich jedoch wesentlich skeptischer.
Das gleiche gilt für den Großhandel. Die gegenwärtige Lage wurde etwas
besser eingestuft, während sich die Zukunftsperspektiven – den
Meldungen zufolge – eintrübten.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.wirtschaft.nrw.de.

























