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28. 05. 2012
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NRW.Bank-ifo-Index: Rückgang der Wirtschaftskraft setzt sich fort


03.11.2008 23:00 von:

Schlagwörter: NRW.Bank,ifo-Index,Oktober 2008,Konjunkturprognose,Geschäftslage,Geschäftserwart

Zusammen mit dem Münchener ifo-Institut ermittelt die landeseigene Förderbank allmonatlich den Stand der Dinge in Sachen Konjunktur. Die Verantwortlichen verschiedener Unternehmen aus allen Branchen beantworten dabei Fragen nach der derzeitigen Situation und den Geschäftsaussichten in den kommenden sechs Monaten. Das Ergebnis für das bevölkerungsreichste Bundesland ist dabei so einfach wie ernüchternd. Die konjunkturelle Talfahrt, bedingt durch nachlassende Nachfrage und die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise, hat sich im Oktober 2008 mit deutlich höherer Dynamik fortgesetzt. Dabei zeigten die Unternehmen zwar im Durchschnitt eine etwas positivere Beurteilung der derzeitigen Geschäftslage. Allerdings habe der Pessimismus hinsichtlich der weiteren Entwicklung deutlich zugenommen

So ist auch im verarbeitenden Gewerbe der Geschäftsklimaindex im Berichtsmonat spürbar gesunken. Den Meldungen zufolge war die gegenwärtige Geschäftssituation nicht mehr so gut wie in den letzten Monaten. In Bezug auf die weitere Entwicklung hat die Skepsis deutlich zugenommen. Selbst ihre Exportaussichten bewerteten die Industriefirmen erstmals seit Anfang 2002 wieder eindeutig negativ. Die Produktionsanlagen waren schwächer ausgelastet als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, und die Beschäftigtenzahl wird den Plänen zufolge im nächsten Quartal eher sinken als steigen. Ähnliche Vorzeichen gab es auch im Bauhauptgewerbe. In den Betrieben war das Geschäftsklima ungünstiger als im Vormonat. Während die aktuelle Lage nicht mehr ganz so schlecht wie in den vorangegangenen Monaten war, hat der Pessimismus hinsichtlich des weiteren Geschäftsverlaufs in dieser Branche erheblich zugenommen. Im Einzelhandel hat sich der Klimaindikator im Oktober ebenfalls eingetrübt. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Situation zwar etwas weniger ungünstig als zuletzt, in ihren Geschäftserwartungen äußerten sie sich jedoch wesentlich skeptischer. Das gleiche gilt für den Großhandel. Die gegenwärtige Lage wurde etwas besser eingestuft, während sich die Zukunftsperspektiven – den Meldungen zufolge – eintrübten.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www.wirtschaft.nrw.de.







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