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28. 05. 2012
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Privater Konsum stabilisiert die deutsche Konjunktur


14.01.2009 12:15 von:

Schlagwörter: Köln,IW,Konjunktur,Wirtschaftswachstum,privater Konsum

Am heutigen Mittwoch gab das Statistische Bundesamt DESTATIS in Wiesbaden die amtlichen Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung im vergangenen Jahr bekannt. Demnach erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr 2008 um 1,3 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte das Wirtschaftswachstum noch bei 2,5 Prozent gelegen. Vor allem das starke erste Quartal mit einem Anstieg von 1,5 Prozent war für die positiven Vorzeichnen verantwortlich. Allerdings rutschte die deutsche Konjunktur bereits im zweiten Quartal leicht ins Minus. Im Schlussquartal ging die Wirtschaftsleistung sogar um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück, meldeten die Bundesstatistiker.

Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am heutigen Mittwoch in Köln mitteilte, gehen die Konjunkturforscher allerdings von einem Rückgang in mindestens gleicher Höhe für das laufende Jahr aus. Besonders betroffen von der derzeitigen Wirtschaftskrise sind die traditionell starken Bereiche Export und Investitionsgüter. Insbesondere die große Abhängigkeit der deutschen Volkswirtschaft von Ausfuhren ihrer Industrieprodukte wird demnach voll auf die Konjunktur in der größten EU-Volkswirtschaft durchschlagen, so die IW-Experten. Das mache auch die derzeitigen Stimmungswerte deutlich, die derzeit in nahezu allen Branchen neue Tiefstände testen. Auch eine Verbandsumfrage des IW kam zu einem solchen Ergebnis.

Ähnlich wie andere Konjunkturexperten auch gehen die Volkswirtschaftler des Kölner IW davon aus, dass selbst diese Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung noch optimistisch sei. "Im Augenblick spricht vieles dafür, dass das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2009 sogar um rund 2 Prozent unter dem Vorjahreswert liegen wird", heißt es dazu in einer heute veröffentlichten Stellungnahme des Instituts zu den aktuellen Zahlen. Die Mehrzahl der befragten Verbände rechnet demnach mit einer rückläufigen Produktions- und Investitionsentwicklung. Einzig der private Konsum dürfte im laufenden Jahr recht stabil bleiben. Die stark gefallenen Rohstoff- und Energiepreise entlasten die Verbraucher. Zudem macht sich die bis zuletzt erfreuliche Arbeitsmarktentwicklung bemerkbar, nie zuvor als zum Ende vergangenen Jahres waren in Deutschland mehr Arbeitskräfte beschäftigt, die Gesamtzahl lag seit 2007 sogar bei deutlich über 40 Millionen.







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