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28. 05. 2012
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Turnaround geschafft - IW geht von zwei Prozent Wachstum für 2011 aus


17.05.2010 18:27 von:

Schlagwörter: Köln,Institut der deutschen Wirtschaft,IW,Konjunkturprognose,2010,2011,Umfrage,F

Im April dieses Jahres verzeichneten die nordrhein-westfälischen Industriebetriebe einen regelrechten Nachfrageschub. Vor allem bei Herstellern von Investitionsgütern scheint die Krise erst einmal vorbei. Bild: pixelio.de/mad max

Die Wirtschaft wird sich nach dem deutlichen Einbruch im Krisenjahr 2009 nun doch deutlicher erholen, als von vielen Experten bislang angenommen. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am heutigen Montag mitteilte, soll das Wachstum im kommenden Jahr mit zwei Prozent deutlich oberhalb der bisherigen Erwartungen liegen. "Die deutsche Wirtschaft hat die Rezession des vergangenen Jahres überwunden und profitiert – ungeachtet der Turbulenzen in der Europäischen Währungsunion – vom Aufschwung in vielen Regionen der Welt", hieß es in der heutigen Pressemitteilung des Kölner Wirtschaftsforschungsinstituts. In ihrer Frühjahrsprognose gehen die Kölner Konjunkturforscher von einem Wachstum in Höhe von 1,75 Prozent aus.

Die Prognose deckt sich Angaben des Instituts zufolge auch mit den Ergebnissen der jüngsten Konjunkturbefragung. Mehr als 2000 Unternehmen in den alten und neuen Bundesländern wurden befragt, fast die Hälfte (47 Prozent) erwarten in diesem Jahr einen höheren Produktions-Output als im Vorjahr. Nur 18 Prozent gehen von einem weiteren Rückgang aus. Vor allem der Exportsektor scheint auf den Wachstumspfad zurückgekehrt zu sein. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Befragten rechnet mit steigenden Ausfuhren, lediglich 14 Prozent sind in diesem Jahr noch skeptisch. Allerdings hat der beginnende Aufschwung bislang kaum positive Auswirkungen auf die Investitionstätigkeit der Unternehmen. Aufgrund der weiterhin bestehenden Unterauslastung planen derzeit lediglich 28 Prozent der Befragten eine Erhöhung ihres Investitionsetats, fast ebenso viele wollen ihre Investitionen im laufenden Jahr zurückfahren. Nur ein Fünftel plant in diesem Jahr, den Personalbestand reduzieren zu müssen. Die von vielen befürchtete Entlassungswelle dürfte damit erst einmal ausbleiben, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage.







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