28. 05. 2012
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Unternehmensinsolvenzen 1. Halbjahr 2011: In Köln gibt es ein zweistelliges Plus
Während landesweit die Zahl der Firmenpleiten deutlich gesunken ist, schnitt die größte Kommune des Landes deutlich schlechter als der Durchschnittswert. Mit einem Anstieg der Firmeninsolvenzen von 17,4 Prozent auf 426 Unternehmensinsolvenzen rückt die Domstadt auch in absoluten Zahlen wieder an die führende kreisfreie Stadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes, die Großstadt Essen, heran. Die verzeichnete im vergangenen ersten Halbjahr einen Rückgang von 14,1 Prozent auf 434. Auch in den beiden Kölner Nachbargemeinden ging es deutlich bergauf. Hier hat sich die Zahl der Firmenpleiten deutlich und im zweistelligen Prozentbereich reduziert. Während die Landeshauptstadt mit 222 Unternehmenspleiten 14,3 Prozent weniger Fälle aufwies, ging die Zahl in der ehemaligen Bundeshauptstadt sogar um 23,1 Prozent zurück
Auch sonst stand das erste Halbjahr mit seiner durchaus positiven Entwicklung, einem 4,1-prozentigen Gesamtrückgang aller Insolventfälle (Unternehmen, Verbraucher und sonstige). Landesweit registrierten die zuständigen Amtsgerichte in den Kommunen in den ersten sechs Monaten 19.241 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Im ersten Halbjahr 2010 lag diese Zahl noch bei etwas mehr als 20.000, wie die Landesstatistiker weiter ausführten. Die Zahl der Verbraucherinsolvenz ging dabei mit 4,9 Prozent oder 651 auf 12.517 Anträge zurück. Die angemeldeten Forderung halbierten sich nahezu auf vier Milliarden Euro, nach 7,9 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.
Bei den Unternehmensinsolvent stand landesweit mit 5679 ein Rückgang von 3,6 Prozent zu Buch. Die Extreme des ersten Halbjahres finden sich in den beiden Landkreise Höxter und Olpe. Während in Höxter die Zahl der Firmenpleiten um fast die Hälfte von 26 auf 38 anstieg (+ 46,2 Prozent) ging sie im Kreis Olpe um 43,2 Prozent af 21 zurück. Hamm (+25,2 Prozent) und Wuppertal (+ 20,5 Prozent) schnitten dabei noch negativer ab als die Millionen Stadt am Rhein. Auf der anderen Seite gingen die Firmenpleiten in Münster und Gelsenkirchen um mehr als ein Viertel zurück.

























