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28. 05. 2012
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Weihnachtskäufe verlagern sich immer mehr ins Internet


26.11.2010 01:05 von:

Schlagwörter: Köln,Deutsche Bank,Umfrage,2010,November,Online-Shopping,Weihnachtsgeschenke

57 Prozent der Deutschen werden in diesem Jahr ihre Weihnachtsgeschenke im Internet erwerben. Das hat eine Umfrage der Deutsche Bank AG ergeben. Wie das Kreditinstitut am heutigen Donnerstag bekannt gab, geben die Bundesbürger im Durchschnitt zwischen 100 und 300 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Bei den so genannten "internetaffinen" Bundesbürgern beträgt der Anteil der Weihnachts-Shopper im Internet sogar 86 Prozent, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Insgesamt befragte das Kreditinstitut 1000 zufällig ausgewählte Bundesbürger im Alter zwischen 18 und 69 Jahren nach ihren Präferenzen. Erhebungszeitraum der Umfrage war der November 2010, wie die Verantwortlichen des Kreditinstituts weiter mitteilten. Das Internet scheint damit dem klassischen Handel immer mehr Konkurrenz zu machen. In den offiziellen Statistiken taucht der Online-Handel nur als Teilkategorie des "nicht verkaufsraumgebundenen Einzelhandels" auf. Aber auch hier registrierten die Statistiker zuletzt deutlich steigende Umsätze, die jedoch aufgrund erheblicher Preisnachlässe in realen Zahlen deutlich geringer ausfielen als in absoluten Zahlen (nominal).

Vier Fünftel der Befragten bedienen sich zur Finanzierung der Geschenke dabei von ihrem laufenden Girokonto. Zu den Vorzügen des Online-Kaufs gehören dabei insbesondere das stressfreie und bequeme Einkaufen (46 Prozent), die Möglichkeit des direkten Preisvergleiches (20 Prozent) und die Chance auf günstigere Preise (13 Prozent). Die fehlende Überprüfbarkeit der Produkte vor dem Kauf wird mit 54 Prozent mit Abstand als größter Nachteil empfunden. Fehlende Beratung findet hingegen nur jeder Neunte problematisch. Knapp ein Viertel (24 Prozent) der Befragten beabsichtigt in diesem Jahr mehr Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben als 2009. Nahezu jeder Fünfte will jedoch das Budget reduzieren. Der Großteil (57 Prozent) kalkuliert genauso viel Geld wie im Vorjahr ein. Jeder Zweite (52 Prozent) stellt zwischen 100 und 300 Euro bereit, um den Liebsten am Weihnachtsabend eine Freude zu machen. Ein Viertel kommt mit weniger als 100 Euro aus. Immerhin neun Prozent kalkulieren 500 Euro oder mehr ein.

Die am meisten genutzten Zahlungsarten beim Weihnachtseinkauf im Internet sind elektronische Zahlungssysteme (34 Prozent) sowie die klassische Überweisung (31 Prozent) und die Kreditkarte (18 Prozent). Das Budget für den Einkauf kommt überwiegend vom laufenden Girokonto (80 Prozent). 32 Prozent der Befragten haben vorausschauend gespart und geben an, Weihnachtsgeschenke aus einem Guthaben zu finanzieren. Einen Kredit wollen hingegen nur sechs Prozent nutzen. Zu den beliebtesten Geschenke gehört in diesem Jahr das Buch, 63 Prozent gaben dies an. Etwas mehr als Hälfte der Befragten wollen CDs oder DVDs erwerben (52 Prozent) sowie Unterhaltungselektronik (39 Prozent). Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede in der Kaufpräferenz von Frauen und Männern. Vor allem Männer schenken Unterhaltungselektronik. Jeder zweite Mann, aber nur jede vierte Frau kauft diese online. Bücher stehen hingegen bei Frauen mit 70 Prozent auf der Online Shopping-Liste, bei Männern sind es 57 Prozent. Bei der Befragung wurde auch nach der Zuversicht für das kommende Jahr gefragt. Hier bestätigte sich der zuletzt veröffentlichte Trend der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die hatten auch für die kommenden Monate eine positive Entwicklung im Konsumverhalten vorhergesagt. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) der nun von der Bank Befragten gehen davon aus, dass ihnen im kommenden Jahr mehr Geld zur Verfügung steht. 43 Prozent rechnen mit keinen Veränderungen ihrer wirtschaftlichen Situation. Der Anteil der Pessimisten ging folgerichtig auf 21 Prozent zurück.







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