28. 05. 2012
Seite drucken
Wirtschaftswachstum in NRW setzte sich 2007 ungebremst fort
Mit einem nominalen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP)von 4,7
Prozent lag zumindest dieser Wert sogar deutlich über der Wachstumsrate
aus dem Vorjahr (nominal: + 3,4 Prozent). In realen Zahlen hingegen
erreichte die konjunkturelle Entwicklung im vergangenen Jahr mit einem
Zuwachs von 2,6 Prozent exakt den Vorjahreswert. Mit diesen
Wachstumsraten konnte sich das bevölkerungsreichste Bundesland sogar
noch ein wenig besser entwickeln als im Bundesdurchschnitt. In
Deutschland registrierten die Statistiker im vergangenen Jahr ein
nominales Wachstum von 4,3 und ein reales Wachstum von 2,5 Prozent.
Absoluter Highflyer unter den verschiedenen Wirtschaftsbranchen im
Bindestrichland war dabei das Verarbeitende Gewerbe. Die Wirtschaft in
diesem Segment wuchs nominal um 7,8 und real um 6,3 Prozent und war
damit eindeutig der Motor der NRW-Konjunktur. Die Gesamtsumme aller in
NRW erzeugten Waren und Dienstleistungen abzüglich der Güter, die
während der verschiedenen Produktionsprozesse verbraucht wurden, belief
sich im Jahr 2007 auf 529,8 Milliarden Euro. Bei insgesamt 8,58
Millionen Erwerbstätigen ergibt sich daraus eine durchschnittliche
Leistung von 61.724 Euro. Die gestiegenen Beschäftigungszahlen im
vergangenen Jahr sorgten somit dafür, dass sich das Wachstum der
Leistung pro Beschäftigter statistisch nur um 3,1 (nominal) bzw. 1,1
Prozent (real) erhöhte. Die preisbereinigte Arbeitsproduktivität nahm
jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent zu. Dabei
berücksichtigte das LDS die um 1,6 Prozent gestiegene Beschäftigung
sowie die Steigerung der Arbeitsstunden um 1,4 Prozent.
Die Zahlen sind allerdings vorläufig, erklärten die Landesstatistiker
weiter. Sie beruhen auf Berechnungen des Arbeitskreises
„Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder“, dem das LDS angehört.

























