28. 05. 2012
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Axa plant massiven Stellenabbau bis 2015
Der Kölner Versicherungskonzern Axa soll nach einem Bericht der Tageszeitung “Financial Times Deutschland” (FTD) ein groß angelegtes Kostensenkungsprogramm durchführen. Bis 2015 will die deutsche Unternehmensspitze rund ein Fünftel der Verwaltungskosten einsparen. Nach Angaben der Zeitung sind dies rund 220 Millionen Euro. 1500 der deutschlandweit 9000 Vollzeitstellen (11.200 Beschäftigte insgesamt) sollen bis dahin wegfallen, das ist rund ein Sechstel der gesamten Belegschaft, berichtete das Blatt weiter. Der Deutschlandchef des Konzerns, Frank Keuper, hatte zugleich Gespräche mit dem Betriebsrat für den November dieses Jahres angekündigt.
Grund für die Maßnahme soll nach diesem Zeitungsbericht der erhöhte „Ertragsdruck“ sein, wie die Zeitung aus einem internen Papier zitierte. Damit könnte die mit ihrer Hauptverwaltung in Köln ansässige Versicherungsgesellschaft zugleich eines der ersten Opfer der Börsen- und Finanzkrise sein, die seit Sommer dieses Jahres zu massiven Kursstürzen an den Börsen geführt haben. Zugleich machen sich die historisch niedrigen Zinsen bemerkbar. Auch die eigene Kundschaft sei inzwischen deutlich preisbewusster, meldete die FTD weiter. Eine offizielle Stellungnahme gebe es aus der Kölner Zentrale allerdings nicht. Insgesamt soll der Konzern weltweit rund 1,5 Milliarden Euro einsparen.

























