28. 05. 2012
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Deutz AG: Kräftiges Wachstum im dritten Quartal
Der Kölner Motorenbauer Deutz AG hat seinen positiven Trend in der Geschäftsentwicklung auch im dritten Quartal dieses Jahres fortsetzen können. Wie das börsennotierte Unternehmen am heutigen Donnerstag bekannt gab, verbesserten sich alle Kennwerte des Unternehmens deutlich, die historische Krise des Jahres 2009 ist längst überwunden. Mit Auftragseingängen in einem Gesamtwert von 372,7 Millionen Euro scheint auf mittlere Sicht die Auslastung der Produktionskapazitäten gesichert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg diese Kennzahl um 14 Prozent an. Noch besser entwickelten sich Absatz und Umsatz im Berichtszeitraum. Während der Umsatz um rund 40 Prozent auf jetzt knapp 400 Millionen Euro (399,4) anstieg, legte die Zahl der verkauften Motoren mit 61.310 sogar um 51 Prozent zu.
Auch beim Unternehmensgewinn gab es positive Nachrichten aus der Kölner Firmenzentrale. So gelang es dem Unternehmen im dritten Quartal 2011 auch, das operative Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) mit 25,1 Millionen Euro gegenüber 12,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum zu verdoppeln. Deutlich steigern konnte der Kölner Motorenbauer die EBIT Rendite. Belief sich diese im Vergleichsquartal 2010 auf 4,2 Prozent, so betrug sie im dritten Quartal 2011 6,3 Prozent. Beim Konzernergebnis schaffte man auf Jahressicht sogar einen satten „Turnaround“. Erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Jahr im dritten Quartal noch einen Verlust in zweistelliger Millionen Euro-Höhe, waren es in diesem Jahr + 20,7 Millionen Euro.
"Die Geschäftsentwicklung von DEUTZ ist sehr zufriedenstellend und die Nachfrage nach unseren Motoren bis dato weiterhin hoch. Wir haben die anstehenden Herausforderungen voll im Blick, schauen zuversichtlich in die Zukunft und sind weiterhin überzeugt, unsere Ziele im laufenden Geschäftsjahr zu erfüllen“, kommentierte Dr. Helmut Leube, Vorstandsvorsitzender der Deutz AG. Auch beim Blick auf die ersten drei Quartale des laufenden Jahres gibt es ein dynamisches Wachstum. Die Auftragseingänge stiegen um 19, der Umsatz um 37 und der Absatz der Motoren sogar um 45 Prozent, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Allerdings musste die Aktiengesellschaft im vergangenen Jahr so genannte Einmaleffekte konsolidieren. Die fallen in diesem Jahr nicht mehr an. In den ersten neun Monaten stieg der ausgewiesene Konzerngewinn damit auf beachtliche 54,6 Millionen Euro. Zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres befand sich das Unternehmen noch tief in der Verlustzone. Damals lag der Neunmonatsverlust bei rund 22,5 Millionen Euro, hieß es dazu abschließend.

























