28. 05. 2012
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Deutz AG profitiert von weltweiter Nachfrage
Der Kölner Motorenbauer Deutz AG hat im ersten Halbjahr 2011 erneut kräftig zugelegt. Wie das börsennotierte Unternehmen am heutigen Donnerstag bekannt gab, stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten um 36 Prozent auf 724,1 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum schaffte Deutz einen Umsatz in Höhe von 534,5 Millionen Euro. Auch die Auftragseingänge legten kräftig zu, wenn auch mit einem Anstieg von 20,9 Prozent auf 797,1 Millionen Euro nicht ganz so dynamisch wie die Umsätze. Dafür ging es bei den Absatzzahlen weit kräftiger nach oben. Wie die Verantwortlichen weiter berichteten, stieg die Zahl der verkauften Motoren aus der Deutz-Produktion um 42 Prozent auf 107.198 Exemplare. Die guten Absatz- und Erlöszahlen wirkten sich auch auf das Unternehmensergebnis positiv aus. Vor Einmaleffekten betrug das operative Ergebnis (EBIT) 44,3 Millionen Euro, das entspricht einer Verdreifachung des Gewinns. Im Vorjahreshalbjahr erreichte Deutz hier einen Wert von 13,3 Millionen Euro. Unterm Strich meldete die Aktiengesellschaft in ihrer Pflichtmitteilung ein Konzernergebnis in Höhe von 33,9 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum fiel hier noch ein Verlust in Höhe von 9,4 Millionen Euro an.
Das dynamische Wachstum konnte sich auch im zweiten Quartal weiter fortsetzen. Die Wachstumsraten lagen in ähnlicher Höhe. "Wir können zufrieden auf das erste Halbjahr 2011 zurückblicken. Die Nachfrage nach unseren Motoren ist anhaltend hoch, unsere Produktion gut ausgelastet und unsere Profitabilität infolge der durchgeführten Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen signifikant verbessert. Wir sehen weiterhin gute Aussichten für profitables Wachstum und sind sehr zuversichtlich, unsere Ziele im laufenden Jahr mehr als zu erfüllen," so Deutz-Vorstandschef Dr. Helmut Leube. Für den Industriestandort Köln sind dies ebenfalls gute Zahlen. Nachdem das Unternehmen im Zuge des historischen Einbruchs im Kerngeschäft mehrere Hundert Arbeitsplätze gestrichen hatte, stellt Deutz heute wieder ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum arbeiteten mit 4253 genau 350 Mitarbeiter mehr für das Unternehmen als vor einem Jahr, berichtete der Konzern abschließend.

























