28. 05. 2012
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Deutz AG startet fulminant ins neue Jahr
Der Kölner Motorenbauer Deutz AG ist mit einem Unternehmensergebnis in zweistelliger Millionen Euro-Höhe in das neue Geschäftsjahr gestartet. Wie das Unternehmen am gestrigen Donnerstag bekannt gab, erwirtschaftete das Traditionsunternehmen aus der Automobilzulieferindustrie in den ersten drei Monaten ein EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) in Höhe von 18,2 Millionen Euro. Im Vorjahr kam das Unternehmen nach dem historischen Einbruch im Krisenjahr auf ein EBIT von gerade einmal 700.000 Euro. Obwohl das erste Quartal traditionell eher ein verhaltenes ist, stieg auch das Konzernergebnis mit 13,7 Millionen Euro sprunghaft an. Erstmals seit drei Jahren wiesen die Verantwortlichen für die börsennotierte Aktiengesellschaft für das erste Quartal wieder ein positives Unternehmensergebnis aus. DEUTZ ist mit prall gefüllten Auftragsbüchern hervorragend in das neue Jahr gestartet", kommentierte Deutz-Vorstandschef Dr. Helmut Leube die Quartalszahlen des Konzerns.
Rasantes Wachstum allerorten
Die deutlich gestiegene Nachfrage nach Motoren aus den Fertigungsstätten des Kölner Industrieunternehmens sorgte auch bei den anderen Kennzahlen für Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich. Der Auftragseingang beispielsweise stieg um 30 Prozent auf 408,5 Millionen Euro (Vorjahr: 312 Millionen Euro). Der Motorenabsatz erhöhte sich sogar um 43 Prozent auf 48.416 Stück (Vorjahr: 33.784). Vor allem die wirtschaftliche Erholung der USA und der dortigen Fahrzeug- und Maschinenbranche bescherte den Kölner Machern ein geradezu gigantisches Wachstum von 90 Prozent. Die Zahl der verkauften Motoren stieg von 4050 auf 7721, berichtete die Konzernleitung in ihrem Quartalsbericht. Aber auch der weiterhin wichtigste Markt – Europa – konnte mit 36 Prozent (von 26.643 auf 36.323 Motoren) deutlich zulegen. Der erlöste Quartalsumsatz stieg um 42,1 Prozent auf 336 Millionen Euro (Vorjahresquartal: 236,4 Millionen). Folgerichtig erhöhte sich nach einem harten Sparprogramm aus dem Jahr 2008/2009 auch die Zahl der Beschäftigten. Mit 4081 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhöhte sich der Personalbestand um rund 230. Lediglich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit blieb im ersten Quartal 2011 im negativen Bereich. Aber mit minus 9,6 Millionen Euro war auch die Liquidität des Unternehmens in diesem Jahr deutlich günstiger als vor einem Jahr. Damals lag dieser Wert bei minus 28,6 Millionen Euro.

























