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28. 05. 2012
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Doc-Check AG: Konzernabschluss 2009 ist fehlerhaft


18.05.2011 13:49 von:

Schlagwörter: Köln,DocCheck AG,Aktiengesellschaft,Jahresabschluss,2011,Mai,DPR,Prüfstelle,Fehl

Die Kölner DocCheck AG wird ihren Jahresabschluss für das Jahr 2009 noch einmal überarbeiten müssen. Wie das Unternehmen am gestrigen Dienstag in einer Pflichtveröffentlichung bekannt geben musste, hat die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) Einwände gegen den Jahresabschluss des Jahres 2009 eingelegt. Sowohl Konzernabschluss als auch der Lagebericht seien fehlerhaft, hieß es dazu weiter. So monierten die Prüfer unter anderem unvollständige oder fehlerhafte Angaben zur Werthaltigkeit des eigenen Geschäfts im Anhang des Jahresberichts. Eine Sensitivitätsanalyse fehlt völlig und auch die angegebenen Zinssätze stimmen nicht mir den tatsächlich verwendeten überein. Außerdem soll die Gesellschaft den Ausweis von negativen Minderheitenanteilen in Höhe von 65.000 Euro per 1. Januar 2009 nicht im Konzernabschluss zum 31.12.2009 korrigiert haben, obwohl die Minderheitsgesellschafter nicht zum Verlustausgleich verpflichtet waren. Der Erwerb dieser Minderheitenanteile im Geschäftsjahr 2009 führte zunächst zu einer entsprechenden Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwertes und in der Folge zu einer Abschreibung. Im Konzernabschluss 2009 werden die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert für das Geschäftsjahr 2009 und die Gewinnrücklagen per 1.1.2009 um 65.000 Euro zu hoch ausgewiesen. Die nicht vorgenommene Korrektur der negativen Minderheitenanteile per 1.1.2009 entspricht nicht den gängigen Vorgaben des IAS, hieß es dazu weiter.

Auch bei weiteren wichtigen Angaben im Konzernbericht haben die Prüfer fehlerhafte oder unvollständige Angaben ausfindig gemacht. Die betreffen unter anderem die fehlenden Erläuterungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bei zwischenzeitlichen Unternehmenskäufern, die Kapitalausgleichs- und Kapitalflussrechnung oder Vergleichszahlen aus den Vorjahren. Hinzu kommt, dass der Abschlussbericht 2009 für die Geschäftstätigkeit bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren wie der "Auftragseingang" oder die "Auslastung" nicht genannt hatte, berichtete der Vorstand des Unternehmens weiter.







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