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28. 05. 2012
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DuMont-Verlag erhöht Unternehmensgewinn


02.09.2011 23:25 von:

Schlagwörter: Köln,Medienhaus,DuMont-Schauberg,2011,September,Geschäftsjahr,Geschäftsrgebnis,d

Das Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine wesentlichen Unternehmenskennziffern deutlich ausbauen können. So stieg das operative EBITDA um mehr als 35 Prozent auf rund 97 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich sogar um fast das Doppelte auf 21,6 Millionen Euro. Nun soll eine digitale Offensive das weitere Wachstum des Medienkonzerns sicherstellen. Die Verbesserung ist aus Sicht des Kölner Verlegers umso erfreulicher, als dass sich das Marktumfeld für Tageszeitungen keineswegs nur positiv entwickelt hat. So dürfte der Verlust der zum Konzern gehörenden Frankfurter Rundschau ein noch besseres Ergebnis verhindert haben. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger schrieb, liegt der Verlust bei der Frankfurter Rundschau mit ziemlich genau 18 Millionen Euro in etwa im Rahmen der Erwartungen. Die Umsätze lagen im vergangenen Geschäftsjahr bei 711 Millionen Euro, hieß es dazu weiter.

Dabei wirkt sich eigenen Angaben zufolge neben dem strikten Kostenmanagement auch die Verbundstrategie des Konzerns und seiner verschiedenen Zeitungstitel aus. So haben die verschiedenen Tageszeitungen bereits vor Jahresfrist damit begonnen, redaktionell intensiver zusammenzuarbeiten. So werden Themen in einer Art Redaktionspool auch in anderen als der Heimatredaktion verarbeitet, die Verantwortlichen sprechen hier von Synergien. Bei manchen Titeln sind es ganze Seiten, bisweilen sogar ganze so genannte "Mäntel" wie im Falle der Frankfurter Rundschau und der Berliner Zeitung. Mit einer Gesamtauflage von rund 1,2 Millionen Exemplaren gehört das Kölner Medienhaus die Nummer 3 auf dem deutschen Zeitungsmarkt.

Das klassische Zeitungsgeschäft war auch im vergangenen Jahr wieder der Hauptumsatzträger. Während das Anzeigengeschäft mit rund 221 Millionen Euro stagnierte, konnten die Vertriebserlöse um fünf Prozent auf 235 Millionen Euro gesteigert werden. Dieser positive Trend soll sich zumindest im ersten Halbjahr fortgesetzt haben, hieß es dazu weiter. Vor allem am Standort Frankfurt am Main plant der Kölner Verleger Großes. Hier soll ein "digitales Redaktionszentrum" für die Abo-Zeitungen des Hauses aufgebaut werden. Bis 2013 wollen die Gesellschafter der Frankfurter Rundschau, neben DuMont auch die DDVG und die Karl-Gerold-Stiftung, etwa 30 bis 40 Millionen Euro investieren. Ziel ist es, den Anteil digitaler Umsätze sukzessive zu erhöhen. Der lag im vergangenen Jahr bei rund zwölf Prozent, so das Unternehmen abschließend.







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