28. 05. 2012
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Ford-Absatz stagniert im ersten Halbjahr in Westeuropa
Der US-amerikanische Autobauer Ford und seine in Köln ansässige Europatochter meldeten am gestrigen Donnerstag in den 19 Kernländern Westeuropas leicht gesunkene Absatzzahlen. Demnach verkauft das Unternehmen in dieser Region rund 690.000 Fahrzeuge in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres. Das entspricht einem Rückgang von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, wie die Kölner Verantwortlichen erläuterten.
Die Entwicklung in den einzelnen europäischen Ländern verlief jedoch unterschiedlich. So sanken beispielsweise in Großbritannien und Italien die Absatzzahlen deutlich. Im zweitwichtigsten europäischen Markt konnte Ford jedoch um fast ein Fünftel zulegen. Hier verkaufte der Konzern 131.100 Fahrzeuge der unterschiedlichen Modellreihen, ein Anstieg zum Vorjahreszeitraum von 19,4 Prozent. Wichtigster Absatzmarkt ist nach wie der britische, hinter Deutschland liegt Italien auf Nummer 3. In Gesamteuropa, also allen 51 Staaten, konnte der Autokonzern allerdings leichte Zugewinne verbuchen. Europaweit erhöhte sich der Absatz um 1,7 Prozent auf 836.000.

























