28. 05. 2012
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Ford-Chef kommt zum Produktionsstart des neuen Eco-Boost-Motors
Der Kölner Autobauer Ford wird am 9 .November dieses Jahres die Produktion seines neuen Eco-Boost Benziners aufnehmen. Wie wichtig dem Weltkonzern mit Sitz in der US-amerikanischen Autostadt Detroit ist, zeigt die Tatsache, dass der Vorstandsvorsitzende Alan Mulally höchstpersönlich nach Köln kommen wird, um dem Start dieser neuen Generation von Antriebstechnik beizuwohnen. Nicht nur die Entwickler und Verantwortlichen in Köln setzen große Hoffnungen in den Erfolg des neuen 1,0-Liter-EcoBoost-Motors.
Auch aus den Reihen der Politik kommt viel Prominenz. So wird auch die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Kölner erste Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (beide SPD) an der feierlichen Zeremonie teilnehmen. Die Motoren der neuesten Generationen werden am Standort Köln-Niehl gefertigt, im kommenden Jahr soll der neue verbrauchsarme Motor dann in verschiedenen Modellreihen des Ford-Konzerns zum Einsatz kommen, hieß es dazu weiter. Den Anfang soll dabei der Ford Focus machen, später sollen die Modellreihen B-MAX und C-MAX folgen. Der Motor soll trotz seines geringen Hubraums (ein Liter) dank Turboaufladung und Direkteinspritzung trotzdem leistungsfähig sein. Das Aggregat soll es dabei trotzdem auf immerhin 92kW (115 PS) bringen – genug, um den Mittelklassewagen Focus angemessen zu beschleunigen. Dabei soll das Fahrzeug nicht mehr als 120 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer emittieren, das Versprechen der Verantwortlichen.
Die Ford-Verantwortlichen denken dabei noch einen Schritt weiter. Nach den drei Modellreihen könnte der neu entwickelte Antrieb auch weitere Ford-Modelle, auch für den Heimatmarkt USA, antreiben. Für den Industriestandort Köln ist die Entscheidung des Ford-Management ebenfalls ein Gewinn. Seit 1962 baut Ford am Standort Niehl bereits Motoren. Bis heute beläuft sich die Zahl der hier gefertigten Aggregate auf 26 Millionen Exemplare. Diese Zahl wird auch dank des neuen Antriebs in Zukunft weiter ansteigen, die damit zusammenhängenden Arbeitsplätze scheinen damit langfristig gesichert. Der Autokonzern wird die Eröffnung der neuen Produktionsreihe via Livestream auf der eigenen Internetseite übertragen. Zugleich wird eine neue Informations-Microsite freigeschaltet, kündigte das Unternehmen weiter an.

























