28. 05. 2012
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Gay Games-Veranstalter sind zahlungsunfähig
Der Veranstalter der Gay Games Cologne im vergangenen Jahr, die games cologne GmbH, ist zahlungsunfähig. Am Osterwochenende bestätigten die Verantwortlichen, dass man beim zuständigen Amtsgericht Köln ein Verfahren auf Insolvenz beantragt hatte. Als Grund nannten die Veranstalter des Breitensportevents aus dem vergangenen Jahr nicht vorhersehbare Kosten und ausgebliebene Zahlungen. Die Kostenerhöhungen ergaben sich unter anderem durch die kurzfristigen Verschärfungen der Sicherheitsauflagen. Nur eine Woche vor der feierlichen Eröffnung im RheinEnergie-Stadion waren bei der Love Parade in Duisburg 21 Menschen bei einer Massenpanik ums Leben gekommen. Neben den ausgebliebenen Zahlungen hätten auch Diebstähle während der Spiele einen hohen und nicht versicherten Schaden nach sich gezogen.
Im vergangenen Jahr nahmen rund 10.000 Hobbysportler aus der ganzen Welt an den "Olympischen Spielen" der Schwulen und Lesben in der Domstadt teil. Weitere Informationen im Rückblick finden sie auch im Internet unter: www.games-cologne.de.

























