27. 05. 2012
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Gothaer trennt sich von VOV
Der Kölner Versicherungskonzern Gothaer hat die Zusammenarbeit mit der Mitversicherungsgemeinschaft VOV gekündigt. Stattdessen will das Unternehmen zukünftig selbst in das Geschäft mit den so genannten D&O-Risiken einsteigen. Wie die Verantwortlichen am gestrigen Dienstag bekannt gaben, arbeite man seit 1996 auf diesem Feld der VOV zusammen und das erfolgreich. Zuletzt erzielte dieser Geschäftsbereich Beitragseinnahmen in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro. Das Kundenportfolio konnte damit in den 15 Jahren ihrer Zusammenarbeit kontinuierlich ausgebaut werden.
Grund für den Ausstieg aus der Mitversicherungsgesellschaft ist nach Angaben der Gothaer-Verantwortlichen eine Änderung der Eigentümerverhältnisse bei zwei Mitversicherungsgesellschaften. Dies habe man zum Anlass genommen, das gesamte Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen. Und der Entschluss war, die Arbeit in der VOV nicht weiter fortzusetzen. Die Kündigung der Mitgliedschaft erfolgt mit Wirkung zum 30. Juni kommenden Jahres, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Ab Mitte 2012 wolle man selbst Directors-and-Officers-Versicherungen vertreiben und damit diesen Geschäftsbereich ausbauen. Die Gothaer hielt den größten Geschäftsanteil am Mitversicherungspool VOV, hieß es dazu abschließend.

























