28. 05. 2012
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Gothaer Versicherung erreicht 2011 Wachstumsziel
Der Kölner Versicherungskonzern Gothaer wird in diesem Geschäftsjahr aller Voraussicht nach besser als der Gesamtmarkt abschneiden. Wie das Unternehmen am gestrigen Montag bekannt gab, stieg das Volumen der gebuchten Bruttobeiträge in 2011 um 2,7 Prozent auf 4,11 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 4,003 Milliarden Euro. Im Gegensatz dazu sank der Gesamtmarkt um 1,2 Prozent. Die einzelnen Geschäftsbereiche entwickelten sich dabei allerdings unterschiedlich. Während der Bereich Leben mit einem Wachstum von gerade einmal 0,3 Prozent eher stagniert, stiegen die Bruttobeiträge im Segment Schaden/Unfall um 3,2 und im Bereich der Krankenversicherungen sogar um fünf Prozent. Allerdings war der Versicherungsmarkt in Deutschland vor allem durch einen spürbaren Rückgang der Bruttobeiträge im Bereich der Lebensversicherungen und Vorsorgeprodukte geprägt. Hier sank der Gesamtmarkt um 5,7 Prozent und zog damit die gesamte Branche ins Minus. Im Segment Schaden/Unfall stieg der Gesamtmarkt hingegen um 2,5, im Bereich der Krankenversicherungen sogar um 4,9 Prozent, so das Unternehmen weiter.
Für den Vorstand sind die positive Zahlen. „Wir haben einmal mehr bewiesen, dass der Gothaer Konzern auch in turbulenten Zeiten mit exzellenter Beratung und lösungsorientierten Produkten für seine Kunden erfolgreich ist“, fasst Dr. Werner Görg, Vorstandsvorsitzender des Gothaer Konzerns, die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr zusammen. Für das kommende Jahr hat sich das Management des Konzerns vorgenommen, erneut besser als der Markt abzuschneiden. Ein Schlüsselfaktor soll dabei auch weiterhin die Qualität der eigenen Versicherungsprodukte sein, erklärte der Gothaer-Chef weiter.
Qualität als Maßstab des Geschäfts
Auch intern setzt das Unternehmen auf Qualität. Als Beleg für diesen Anspruch nannte Görg die beiden Auszeichnungen für das betriebliche Gesundheitsmanagement der Versicherungsgesellschaft. Sie erhielt im Herbst dieses Jahres den Deutschen Unternehmerpreis Gesundheit und den Corporate Health Award. „Die betriebliche Gesundheitsförderung liegt uns sehr am Herzen, weil hier Mitarbeiterinteressen und betriebliche Vorteile aufs Engste miteinander verbunden sind", ergänzte Gothaer-Personalvorstand Michael Kurtenbach.
Bei der Kapitalanlage hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge ebenfalls die selbst gesteckten Ziele in diesem Jahr erreicht. Die Verantwortlichen erwarten hier „planmäßige Kapitalanlageergebnisse für alle Risikoträger“. Dabei reduzierte das Unternehmen unter anderem den eigenen Bestand an so genannten Risikoanlagen. Durch den Schwerpunkt der Neuanlagen auf AA/AAA-Segmenten wird die Kreditqualität erhöht. „Wir fokussieren uns 2012 weiterhin auf Kapitalanlagen mit nachhaltigen, laufenden Erträgen und werden unsere Kapitalanlagestrategie im volatilen Umfeld weiter fortsetzen“, erläuterte Finanzvorstand Jürgen Meisch die Strategie für das kommende Geschäftsjahr. Das wurde den Verantwortlichen unter anderem auch durch die Ratingagenturen Fitch, S&P und Assekurata bestätigt, hieß es dazu abschließend.

























