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28. 05. 2012
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Kaufverhandlungen für Lanxess-Arena gehen weiter


14.02.2012 19:10 von:(red)

Schlagwörter: Lanxess-Arena,Kaufverhandlungen,Ölmilliardär,CTS Eventim,Gewinn,Verlust,Löcher

Die Lanxess-Arena soll verkauft werden. Die Kölnische Rundschau berichtete über den aktuellen Stand der Dinge. Bild: Archiv Köln Nachrichten

Einem Pressebericht zufolge soll die Veranstaltungslokalität Lanxess Arena, von den Kölnern liebevoll „Henkelmännchen“ getauft, an einen neuen Investor verkauft werden. Wie die Kölnische Rundschau am heutigen Dienstag berichtete, dauern die Verhandlungen zwischen beiden Seiten allerdings schon etwas länger an und verlaufen weiterhin zäh. Demnach soll der US-amerikanische Öl-Mogil Philipp Anschutz und der Veranstaltungsdienstleister CTS Eventim eine gemeinsae Offerte zur Übernahme der Betreibergesellschaft unternommen haben, berichtete die Zeitung weiter. Arena-Chef Stefan Löcher bestätigte dem Blatt, dass es eine „sehr starke Bietergemeinschaft“ geben soll. Möglicherweise werden sich beide Seiten bereits im März dieses Jahres einig.

Details werden noch verhandelt – Arena bleibt in der Verlustzone

Obwohl die Veranstaltungsarena nun schon seit Jahren Spitzenplätze im internationalen Vergleich belegt – im Jahr 2011 zählten die Verantwortlichen die dritthöchsten Besucherzahlen aller Arenen weltweit – bleibt das Geschäft mit Veranstaltungen ein hartes Brot. So steht unter anderem noch ein harter Verhandlungsbrocken zur Klärung an, die Übernahme der defizitären Köln-Arena II, dem Stammsitz der Kölner Haie. Hier fiel nach Informationen der Zeitung im Jahr 2010 ein Verlust in Höhe von 734.000 Euro an. Die Verantwortlichen argumentieren, dass der Erwerb dieser Halle im Paket notwendig sei, damit die Haie auch weiterhin im Schmuckkästchen ihre Heimspiele austragen können. Auch der Vertrag mit Geschäftsführer Löcher selbst soll Gegenstand der Verhandlungen sein. Derzeit größter Einzeleigentümer der Lanxess-Arena ist das Bankhaus Sal. Oppenheim bzw. dessen neue Mehrheitseigentümer. Die Miete der Frequenzimmobilie an den geschlossenen Immobilienfonds des Troisdorfer initiators Josef Esch soll demnach 6,6 Millionen Euro pro Jahr betragen. Trotzdem gelang es dem Management in den Jahren 2009 und 2010 – damals stand die Lanxess-Arena wegen der Eishockey-WM sogar auf Rang zwei der meistbesuchten Arenen weltweit – Überschüsse zu erwirtschaften, hieß es dazu weiter.

So wird es ein wesentliches Ziel der möglichen, zukünftigen Betreiber sein, die Auslastung der Halle und damit den Betrieb noch wirtschaftlicher zu gestalten. Von Seiten der Beteiligten gab es zu den Details der Verhandlungen allerdings keine konkreten Aussagen. Derzeit ist die Lanxess-Arena das schunkelnde Zentrum des rheinischen Frohsinns. Bis Ende der Woche finden hier jeden Abend die ausverkauften Veranstaltungen der „Lachenden Kölnarena“ statt. Die Veranstaltungsagentur Höffner darf sich durchaus Hoffnungen machen, angesichts der inzwischen fast schon traditionell hohen Nachfrage, dass diese Institution des Kölschen Fasteleers auch unter möglicherweise neuen Eigentumsverhältnissen auf jeden Fall erhalten bleibt. Denn nur genug war die Lachende Kölnarena in den vergangenen Jahren nicht ausverkauft. Ein volles Haus der 18.000 Zuschauer fassenden Multifunktionsarena aber ist die Voraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb.







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