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28. 05. 2012
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Kölner Bank mit knapp 3000 neuen Mitgliedern


03.06.2011 08:18 von:

Schlagwörter: Köln,Kölner Bank,2011,Mai,Mitgliederversammlung,Schoenaich-Carolath,Landesfinanz

Die Kölner Bank eG gehört zum Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland. Im vergangenen Jahr konnte das genossenschaftliche Finanzinstitut knapp 3000 neue Mitglieder gewinnen. Am vergangenen Montag fand im Kölner Gürzenich die alljährliche Vertreterversammlung statt. Das Kreditinstitut mit dem "telling name" blickt dabei auf eine zuletzt ausgesprochen solide Entwicklung zurück. So darf sich das Management um den Vorstandsvorsitzenden Sebastian Prinz zu Schoenaich-Carolath auf die Fahne schreiben, dank einer vorausschauenden und vorsichtig-zurückhaltenden Politik der Kerngeschäftskonzentration nicht in den Strudel der internationalen Finanzkrise gerissen worden zu sein. Stattdessen setzen die Verantwortlichen auf das grundsolide Geschäftsmodell einer Bank mit starkem regionalen Anker mit hoher Kundenorientierung. Die Zahl der neu gewonnenen Mitglieder zeige deutlich, dass dieses Geschäftsmodell erfolgreich sei.

"Wir bieten den Menschen in der Region Sicherheit und Vertrauen. Wir sind Nachbar, Freund und Partner", erklärte der Vorstandsvorsitzende auf der montäglichen Vertreterversammlung den anwesenden Miteigentümern der Bank. Nicht der schnelle Geschäftsabschluss oder der kurzfristige Spekulationsgewinn ist Kerngeschäft, sondern die auf gegenseitigem Vertrauen basierende Pflege langfristiger und damit nachhaltiger Kundenbeziehungen, betonte Schoenaich-Carolath weiter. Mit inzwischen fast 34.000 Mitgliedern zählt die Kölner Bank zu den größeren Regionalbanken im genossenschaftlichen Finanzverbund. Und mit einem operativen Ergebnis in Höhe von 15,7 Millionen Euro zeigte sich auch die Ertragslage im zurückliegenden Geschäftsjahr stabil, auch wenn das vorherige "Krisenjahr" mit Ergebnis in Höhe von 16,4 Millionen Euro noch ein wenig besser war. Die Mitglieder dürfen sich freuen. Sie erhalten eine Dividende in Höhe von vier Prozent. In diesem Jahr kommt sogar noch halber Prozentpunkt als Bonus hinzu.

Als Gast ließ sich sogar der nordrhein-westfälische Finanzminister Dr. Norbert Walter-Borjans im Gürzenich blicken. Der vormalige Wirtschaftsdezernent und Kämmerer der Stadt Köln lobte dabei die Strategie der Kölner Bank und verteidigte das dreigliedrige Bankensystem in Deutschland. Die heimische Wirtschaft, die zur Finanzierung ihrer Investitionen auf Banken angewiesen sind, bestehe nun mal aus den "big playern", den multinationalen Konzernen, aber eben auch aus dem breit gefächerten Mittelstand. Und bei der Bereitstellung des notwendigen Kapitals spielen neben den öffentlich-rechtlichen Sparkassen und den privaten Geschäftsbanken eben auch die genossenschaftlichen Kreditinstitute eine wichtige Rolle. Walter-Borjans versicherte den Anwesenden Eigentümern der Kölner Bank, dass die nordrhein-westfälische Landesregierung für den Erhalt dieses dreistufigen Systems in Brüssel kämpfen werde. "Wer diesen erfolgreichen Mix aus öffentlichrechtlichen, privaten und genossenschaftlichen Kreditinstituten gefährdet, muss mit den entschlossenen Widerstand der Landesregierung rechnen", so der SPD-Politiker abschließend.







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