27. 05. 2012
Seite drucken
Kölner Maschinenbauer startet mit Gewinn ins neue Geschäftsjahr
Der börsennotierte Motorenbaukonzern Deutz AG profitiert derzeit von den positiven konjunkturellen Rahmenbedingungen. Das Traditionsunternehmen war im historischen Krisenjahr stärker als der Gesamtdurchschnitt der Branche in Mitleidenschaft gezogen worden. Aufträge brachen ein, das Unternehmen rutschte tief in die roten Zahlen und erst im Laufe des vergangenen Jahres schaffte das Management dank massiver Kosteneinsparungen bei Personal und Sachkosten wieder zurück in die Gewinnspur. Diese Entwicklung hat sich im ersten Quartal 2011 fortgesetzt, wie die Verantwortlichen am heutigen Dienstag in einer Pflichtveröffentlichung mitteilten. Demnach hat das Unternehmen in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein operatives Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten in Höhe von 18,2 Millionen Euro ausgewiesen. Das Konzernergebnis für das erste Quartal 2011 lag mit 13,7 Millionen Euro ebenfalls im positiven Bereich. Die Umsätze stiegen dabei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 42,1 Prozent auf 336 Millionen Euro an. Im Vorjahresquartal erlöste das Unternehmen lediglich 236,4 Millionen Euro aus den Verkauf seiner Produkte.
Auch bei den anderen Kennzahlen setzt sich das dynamische Wachstum aus dem vergangenen Jahr in nahezu unvermindertem Tempo fort. So stieg die Zahl der verkauften Motoren im Berichtszeitraum um 43,3 Prozent auf 48.416 Exemplare an (1. Quartal 2010: 33.784 Stück), das Volumen der Auftragseingänge belief sich in diesem Jahresanfangsquartal auf 408,5 Millionen Euro, etwa 30 Prozent mehr als vor einem Jahr. "DEUTZ ist hervorragend in das neue Jahr gestartet. Beim operativen Ergebnis haben wir ein Rekordergebnis in einem ersten Quartal erreicht und erstmals seit dem Jahr 2008 können wir sogar wieder ein positives Konzernergebnis nach Steuern und Zinsen für die ersten drei Monate eines Geschäftsjahres vorlegen. Diese äußerst positive Geschäftsentwicklung, die sich deutlich in den konstant steigenden Zahlen für Auftragseingang, Absatz und Umsatz zeigt, bestätigt unseren optimistischen Ausblick für das Jahr 2011," so die Zusammenfassung von Dr. Margarete Haase, innerhalb des zweiköpfigen Vorstands der Deutz AG für die Bereiche Finanzen, Personal und Investor Relations verantwortlich. Den Aktienhandel beeindruckte das weniger. Die Aktie gewann im frühen Handel des heutigen Dienstag mit aktuell 6,24 Euro je Anteilsschein nur leicht an Wert. Das Plus lag im morgendlichen Handel bei immerhin 2,85 Prozent.

























