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27. 05. 2012
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Kölner Prüfkonzern rät zum Kauf energieeffizienter Fernseher


24.08.2011 11:54 von:

Schlagwörter: Köln,TÜV Rheinland AG,2011,Fernseher,Energieeinsparung,Kosten,Energieeffizienz

Im Umfeld der Debatte um eine Energiewende in Deutschland spielte das Thema Energieeinsparung eine zwar wichtige aber nicht die vordringliche Rolle. Dabei könnte man schon heute mit dem Einsatz entsprechend moderner und damit verbrauchsärmerer Geräte in nahezu jedem Haushalt eine Menge Geld sparen. Das bestätigte auch der Kölner Prüfkonzern TÜV Rheinland in seiner jüngsten Pressemeldung. Die im Stand-by-Modus verausgabte Energiemenge kann im Jahr über 100 Euro an Mehrkosten verschlingen. Ab November führt der Gesetzgeber – ähnlich wie bei der so genannten "weißen Ware" wie Kühlschränke oder Waschmaschinen – auch bei Fernsehgeräten eine Kennzeichnungspflicht zum Energieverbrauch ein, so der Hinweis der Kölner Prüfexperten.

Je nach Energieverbrauch und technischer Ausstattung werden die Geräte in Klassen von A (günstig) bis G (ungünstig) eingeteilt. Basis für die Einstufung ist der Stromverbrauch bezogen auf die sichtbare Bildschirmfläche und Zusatzfunktionen wie integrierte Receiver oder Festplatten: Das heißt, ein kleinerer Fernseher wird bei gleichem Verbrauch schlechter eingestuft als ein größerer. Ein Gerät mit HD-Recorder wird besser eingestuft als ein Gerät ohne HD-Recorder bei gleicher Bilddiagonalen und gleichem Energieverbrauch. Bei der Messung des Verbrauchs wird angenommen, dass das Gerät täglich vier Stunden eingeschaltet und ansonsten im Stand-by-Modus ist. "Auch die Stand-by-Leistungsaufnahme hat bei der Festlegung der Regeln für das neue Label eine bedeutende Rolle gespielt. Denn sie ist für einen großen Teil des Stromverbrauchs verantwortlich und belastet damit nicht nur die Umwelt, sondern auch das Budget der Privathaushalte", weiß Stephan Scheuer, der bei TÜV Rheinland für Energieeffizienzprüfungen verantwortlich ist.

Pro Watt an zusätzlichem Stromverbrauch zahlt der Endkunde in Deutschland im Durchschnitt 2,10 Euro pro Jahr, haben die Experten ausgerechnet. Bei einem durchschnittlichen Haushalt, in dem außer Fernsehern noch andere Geräte wie DVD-Recorder oder Schnurlostelefon meist im Bereitschaftszustand schlummern, können sich diese Kosten schnell auf 115 Euro pro Jahr summieren. Hier lautet die Empfehlung, Geräte mit Netzschalter zu bevorzugen, die für eine vollständige Trennung vom Netz sorgen, so der Prüfkonzern abschließend.







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