27. 05. 2012
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Kölnmesse versichert: Photokina weiter mit Fotokunst
Als Falschmeldungen bezeichnet Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse, Presseberichte, wonach die Photokina in diesem Jahr keine Fotokunst mehr präsentiere. Anlass dafür war die Absetzung der seit 2002 durchgeführten „Visual Gallery“. Diese wiederum war Nachfolgerin der legendären „Bilderschauen“. Stattdessen soll nun der „Boulevard of Competitions“ „hochkarätige Bildinstallationen der führenden Profi-Fotowettbewerbe“ zeigen.
„Zehn Jahre sind in der hoch innovativen Imagingbranche eine kleine Ewigkeit, es war absolut an der Zeit, hier mit dem ,Boulevard‘ einen neuen Weg zu gehen,“ erklärte Hamma. Darüber hinaus würden auch weiterhin qualitativ hochwertige Fotoausstellungen von Fotodokumentationen und Fotodesign bis hin zum Fotojournalismus und der Fotokunst auf der Photokina zu sehen sein. Auch Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes sieht laut Kölnmesse in der Konzeptänderung eine „Stärkung der Photokina“.
Zugleich wies Hamma den Vorwurf zurück, der „Visual Gallery“ beruhe auf Sparmaßnahmen der japanischen Photoindustrie. Schon jetzt seien 65 Prozent des Flächenziels erreicht. „Insbesondere die wichtigsten japanischen Aussteller haben sich schon im November 2011 geschlossen zu der Veranstaltung kommittet. Die Situation nach dem Tsunami in Japan hat keinerlei negativen Einfluss auf die Ausstelleranmeldungen“, hieß es dazu abschließend.


























