27. 05. 2012
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Kölsch wird zur Weltmarke
Das obergärige Bier aus der Domstadt, in Fachkreisen als "Kölsch" bekannt ist, könnte zu einem Exportschlager werden. Grund für diesen Optimismus ist eine neue Kolumne eines gewissen Eric Asimov. Der ist kein Geringerer als Chef-Weinkritiker der renommierten Tageszeitung New York Times und als Gastroexperte so populär, dass er damit Trends setzen kann. Offenbar hat der Gastrokritiker ein neues Lieblingsgetränk gefunden, "Bier aus Good Old Germany". Und was der einflussreiche Trendsetter da schreibt, könnte auch aus der Marketing-Abteilung Kölner Brauhäuser stammen. "Kölsch ist das ideale Bier für heißes Wetter", hieß es dort beispielsweise in der Montagsausgabe.
"Kölsch ist wunderbar erfrischend. Vom ersten malzigen Duft über den köstlich-fruchtigen, leicht herben Geschmack bis zum knackigen, reinen und kraftvollen Gefühl nach dem Schluck – eine geschmeidige Reise für die Sinne, außergewöhnlich wohltuend", schrieb Asimov weiter. Wie die Kölner Privatbrauerei Gaffel mitteilte, bevorzugt der New Yorker Gastrokritiker dabei Kölsch aus der Brauerei des Familienunternehmens. Dass die USA für das Kölner Unternehmen ein Markt mit vielen Potenzialen ist, wissen die Verantwortlichen der Kölsch-Brauerei schon länger. Nach Angaben des Firmenchefs Heinrich Philipp Becker hat sich der Umsatz in den vergangenen zwei Jahren um jeweils 200 Prozent angestiegen. Dabei spielt der "big apple" im Konzept der Kölsch-Strategen eine zentrale Rolle. Die Ostküstenmetropole schickt sich an, zur zweiten Hochburg außerhalb Kölns und nach Berlin zu werden, wie die Gaffel-Verantwortlichen weiter ausführten.
Den Original-Artikel finden sie im Internet unter: www.nytimes.com.

























