27. 05. 2012
Seite drucken
KVB erneuert Busfuhrpark
Die Kölner Verkehrsbetriebe AG KVB hat am heutigen Donnerstag die Inbetriebnahme von 15 neuen Gelenkbussen bekannt gegeben. Die stadtnahe Verkehrsgesellschaft hat damit auf die gestiegenen Erwartungen der Kundschaft und auf den Trend steigender Verkehrszahlen im eigenen ÖPNV-Netz reagiert. So haben die Busse eine um rund 50 Plätze höhere Kapazität als ihre zwölf Meter langen Vorgänger. Die neuen Busse messen 18 Meter und sind nun auch für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, barrierefrei zugänglich.
Die Erweiterung der Kapazitäten kostet die Stadtwerke-Tochter rund 4,5 Millionen Euro. Alleine seit 2007 stieg das Fahrgastaufkommen im Busverkehr um rund vier Millionen auf 65,7 Millionen im Jahr 2010. Zwar liegen die Zahlen aus dem zurückliegenden Jahr noch nicht vor, sie dürften tendenziell aber eher gestiegen sein, wie die Verantwortlichen betonten. In modernen Gelenkbussen können rund 150 Personen Platz finden, in den kleineren Bussen sind es hingegen nur rund 100. Mit den 15 neuen Betriebsfahrzeugen steigt deren Anteil an der gesamten Busflotte auf nunmehr zwei Drittel an, wie das Unternehmen verriet.
Dem gestiegenen Bedürfnis der Kunden in Sachen Bequemlichkeit kommt auch zugute, dass die Gelenkbusse mehr Raum für so genannte „Mehrzweckflächen“ bereit hält. Das dürfte Fahrgäste mit Rollatoren oder Kinderwagen ebenso erfreuen wie Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Überdies hat die Neuanschaffung noch einen ökologischen Aspekt. Alle neuen Busse tragen die so genannten Grünen Plaketten. Damit sind nun alle Busse in der Fahrzeugflotte der KVB mit diesem Gütesiegel bedacht. Um diese Plakette zu bekommen, dürfen die Verbrennungsmotoren nur maximal 0,02 Gramm Feinstaub pro Kilowattstunde verbrauchen. Bundesweit liegt der Anteil der umweltgerechteren Busse bei 59 Prozent.

























