27. 05. 2012
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Lekkerland verkauft Tochtergesellschaft
Der in Frechen bei Köln ansässige Lebensmittelhersteller Lekkerland hat sich von seiner Tochtergesellschaft Convenience Concept getrentnt. Der Fondsanbieter Valora Holding AG hat die rund 1300 Kiosk-Verkaufsstellen der Kette in einem seiner Fonds untergebracht. Das Frechener Unternehmen will sich damit weiter auf sein Kerngeschäft konzentrieren. In der nun verkauften Tochtergesellschaft hatte das Unternehmen zuvor seine Einzelhandelsaktivitäten gebündelt. Zur vormaligen Lekkerland-Tochter gehören unter anderem Shopkonzepte wie Cigo oder U-Store.
„Lekkerland wird sich zukünftig auf seine Kompetenzen in den Bereichen Großhandel und Category Management sowie Logistik und Dienstleistung konzentrieren und diese weiter ausbauen. Mit Valora haben wir einen starken Partner gefunden, der uns dabei unterstützt, diese Strategieziele nachhaltig zu verfolgen“, erklärte Michael Hoffmann, Chief Executive Officer der Lekkerland Gruppe. Im Rahmen der Verkaufsverhandlungen einigten sich die beiden Geschäftspartner zudem auf einen Ausbau der Zusammenarbeit. So sollen zusätzlich weitere Valora-Standorte von dem Frechener Unternehmen beliefert werden. Außerdem wird Lekkerland die Valora-Standorte in Sachen Sortimentsplanung beraten. Diese Zusammenarbeit ist zunächt auf fünf Jahre begrenzt, hieß es dazu weiter.
„Wir arbeiten in Deutschland mit Lekkerland bereits seit einigen Jahren sehr vertrauensvoll im Bereich der Belieferung unserer Shops zusammen und freuen uns, diese Partnerschaft weiter zu intensivieren. Convenience Concept ist ein erfolgreiches, professionell aufgestelltes Unternehmen, das sich mit den dazugehörigen Konzepten und den Franchise-Shops optimal in unser Geschäft einfügt”, kommentierte Thomas Vollmoeller, Chief Executive Officer der Valora Holding AG. Der Verkauf der Kioskkette unterliegt jedoch noch der Genehmigung der zuständigen Behörden, hieß es dazu abschließend.


























