27. 05. 2012
Seite drucken
Massive Kritik gegen Umzugspläne nach Köln-Wahn
Der Flughafen KölnBonn soll zum logistischen Drehkreuz der kanadischen Streitkräfte werden. Wie der Flughafenbetreiber des Konrad-Adenauer-Airports am heutigen Mittwochmittag bekannt gab, soll das Drehkreuz von Spangsahlem nach Köln verlegt werden. Wegen des zu erwartenden Fluglärms, der auch durch zusätzliche Nachtflüge hervorgerufen wird, hatten sich nacheinander der Betreiber selbst sowie die Sozial- wie auch die Christdemokraten gegen eine Verlagerung der Luftstreitkräfte ausgesprochen.
Statements gegen eine Verlagerung
„Eine Verlagerung von Nachtflügen aus der weniger dicht besiedelten Eifel in den Ballungsraum Köln-Bonn ist hier in der Region nicht vermittelbar. Es passt nicht zu unserem Bestreben, die Lärmbelastung der Anwohner so gering wie möglich zu halten“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, Michael Garvens. „Der Alleingang des Verteidigungsministers zu Lasten Kölns ist für uns nicht hinnehmbar“, betonten Martin Dörmann und Jochen Ott, Kölner Mandatsträger im Bundes- und im nordrhein-westfälischen Landtag. „Wir legen Wert darauf, dass die wirtschaftlichen Interessen des Flughafens und die Lärmbelästigung für die Anwohner in einem vernünftigen Verhältnis zueinander stehen“, ergänzte Kölns CDU-Fraktionschef Winrich Granitzka. Trotz unterschiedlicher Nuancen in der Argumentation setzen sich beide Volksparteien für eine nächtliche Lärmreduzierung ein.


























